Full text : Geschichte der Abtei Wadgassen

1345 - 1566.

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1350. Das Präsentationsrecht der Kirche in Spießen gehört dem
Joffried von Saarbrücken dominus de Mulcbach und Wadgassen und
Reumünster — einiçcen sich. Der Rektor Anselmus ist gestorben, präsen—
tiert wird Hugo Johann von Blitersdorf.
1350. Joffried überträgt 144 des rechts conferende écclesiam in
Spissen gegen Abtissin von Neumünster an Wadgassen.
1350. Wadgassen kauft von Henlino de Bockenheim und Frau
Aleide 20 Malter Weizen jährlichen Zius.
1352. Simon von Zweibrücken-Bitsch verspricht, Wadgassen in
Burgal ben nicht zu stören.
1353. Der Metzer Official erklärt, daß Johannes, der Priester
Plebanus von Püttlingen und Mussia erschienen, er habe von Wad—
gassen seines Lebens den kleinen Zehnten in Püttlingen und in Mussia zu
2 Teilen, erhalte auch den dritten, und will dafür taurus et verres halten.
1353. Wirricus baut Capelle in Capitulo als Begräbnis(ort) und be—
stimmt, daß drei Messen in der Woche gehalten werden sollen. — Diese
Bestimmuung wurde vom Nachfolger wieder geäudert. Auf dem Fenster
die Inschrift: wirricus abbas 4 1349. (72) (Widerspruch nicht aufgeklärt).
Abt Reinoldus 13531358.
1354. Kaiser Karl IV. erteilt dem Grafen von Saarbrücken Be—
stätigung des Geleitsrechtes auf deu Straßen der Grafschaft Saarbrücken;
die erste nimmt ihren Aufang im Saarbrückschen Gebiete bei der Brücke
zu Spurk (Wadgassen), zieht über Wehrden, Völklingen ꝛc. gegen St. Jo—
hann (vergl. Abschnitt G. Jahr 1354.)
1358 — iul. — schenkt Johannes Presbyter ex Sto. Johanne —
Selicher seit Haus mit allem in St. Johaune.

Abt Gerlac von Randeck 1358 1381.
1358. Gerlacus gewählt — eine Randeck verheiratete sich 1664
mit dominus Hagen in Motten, (Annales).
1359 kauft Wadgassen 3 ücker von Enselo von Bibingen in der Acht
in Berensi banno.
1359 sopt. 24. Johann Repper, Ritter von Saarbrücken und Frau
Mechthilde bekennen, daß sie die 30 Schilling Rente, die Wadgassen in
Sulzbach fallen hat, nicht lösen dürfe, wohl aber ihre Erben mit 15
Pfund Metzer Pfennige.
1359. Der Edelknecht Vollmar Schott von Wachenheim schenkt dem
Kloster Wadgassen seine Güter zu Kindenheim, Gesenheim und
Großbockenheim.
1362 sept. 27. Graf Johann von Saarbrücken vermehrt die Schen—
kung seines Vaters um 1 Pfund Metzer Pfeunige auf die Fähre zu Wer—
den zum Anniversar für seine verstorbene Frau Gilen v. Bar.
1364 erhält Wadgassen von Johaun von Neuburg die Vogteigüter
in Onesheim zum Pfand gegen eine Schuld von 17 Pfund Metzer
Pfennige.
1366. Henricus Coppeunbach verpfäündet dem Kloster seine Güter in
Bredebach für 5 Pfund denare — später 1664 von Nassan Saar—
brücken gegen 2 H. in Werbeln umgetauscht.
            
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