Full text : Geschichte der Abtei Wadgassen

C. Chronik der Abtei Wadgafsen.

de decima“ (im Jahre des Herrn 1342 über den Zehnten). — Aus
einem Schreiben des Archivrats Dr. Becker.
1345. Johaun von Benestorff schenkt zum Anniversar 40 Schilling
Metzer Währung — 32 auf Emmersweiler, 8 auf Kochren — die
Langwies in Cochren ist zum Versatz gegeben und ist noch im Besitz des
Klosters.
1345. Petermann, ein Edelknecht, Sohn Hennemanns von Ones—
heim bekennt, an das Kloster einen Zins von seincr Hobestatt schuldig zu
sein. Greutz.
1345. Johann von Forbach und Frau Geneta schenken zum Anni—
versar cine Rente von 4 saolid. in Rossel.
1346. Vergleich zwischen Wadgassen und Schwalbach über Be—
rechtigungen im Wald Nußholz.
1346. Karl IV. bestätigt Trier u. a. auch die Vogtei über Wad—
gassen (Karl 1V. regierte von 1347 —51378. Diese Nachricht ist daher
vermutlich auf das Jahr 1376 zu beziehen und wahrscheinlich mit jener
Notiz identisch) siehe 1376.
1346. Vertrag mit Johann von Forbach wegen des Anmiversar,
seine Nachkommen können die Rente in Rossel ablösen gegen Geld. Un—
terschrieben: Virricus abbas — Johannes prior — Ludolphus subprior.
— 1571 und 1573 wollte Krichiugen ablösen, wegen Krieg war nichts
zustande gekommen.
1346 iun. 24. Niclas von Schomburg, Ritter, Else, Eheliche ge—
mechte, Vndt Johanneß derselben Zwyder gemechte sohn .. . Verkauffen
vor dem Gerichte zu Oneßheim dem abtt Vudt Conuent deß Gotteshauseß
Von Wadeg. alle die recht, alle die gulde Vndt die Erbschaft Zumahl,
die sie haben oder haben Mögten in dem Dorff Vndt in dem bahn zu
Onißheim, Zu ihrem theil, eß sey ahn foidigen, ahn bannen, an gerichten,
hoch Vndt Nider, ahn Leuthen, ahn Diensten, ahn geboden, ahn froin—
tagen, ahn Häusern, ahn schuiren, ahn Hobesteden, ahn garten, ahn bon—
garten — ackern — Maden — Welden — scheffen — beden — Zinsen
— Zehnden groß Vndt Klein, ahn Korngulden — penningen gulden
Vudt andereß Was Wir da hatten nüst net außgenommen — — Vinb
sechßzehn pfundt Metzer penning gänger und geber — — Der Rückkauf
um dieselbe Summe wird vorbehalten. Orig. in Wadg.
1347 — Sonntag vor Christi Himmelfahrt. Niclas von Nuwen—
berg bestätigt Wadg. „ein Lehen zu Oneßheim, genannt die fohdige“,
welches sein Neffe, Herr Arnold von Castel von ihm hatte und jetzt dem
Kloster verkauft hat. Dasselbe bestätigt auch Riclaß, Edelknecht von Castel,
Arnolds Bruder und daß Arnold Mann von Wadgassen geworden sei.
Orig. in Wadg.
1347. Eberhard von Zweibrücken— Bitsch verlehnt dem Abt von
Wadgassen seine Hälfte von Burgalben.
1347. Johann Dupener, Edelknecht von Hildebringen, Dienstmann
des Jacob von Monklair gibt an Wadgassen eine jährliche Gulte von 10
Schilling auf sein Gut, Schafft oder Zinsen in Eschringen zu einem
Seelgeräte. Freytags uf des heil. crucis Tag.
1348. Petrus curatus in Eschweiler gesteht auf dem Totenbette.
daß kleine Zehnten daselbst Wadgassen gehörten.
            
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