Full text : Geschichte der Abtei Wadgassen

1300 - 1509.

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1304. Nicolaus, Pastor in Onesheim, übergibt sich und all sein
Hut daselbst dem Kloster Wadgassen. Der Wepeling Hnugelo und seine
Frau Gertrude von Honesheim verkaufen demselben Kloster ihre Anteile
an den Leuten und Gütern daselbst. Grentz-Ensh. Papiere.
1304. Eine Erklärung des Clerikers Simon, des Sohnes des Ge—
setzeswächters Godeschaltus von Berus, des Pfarrers von Weißdorf, der
alle seine Erbgüter in Biesten, Oberbiesten und UÜberherrn samt
den Menschen, Häusern, Gärten, Wiesen, Tieren, Bäunmen, Geldern zum
Heile seiner Seele an uns (Wadgassen) verschenkte — Necrolog bei Kre—
mer. Nach einer andern Notiz schenkt Simon von Beres seine Güter in
Biesten und Überherru mit hoher Gerichtsbarkeit.
1305. Junta geb. von Lützelstein, Witwe des Eberhard von Ollen—
dorf scheukt zum Anniversar alle ihre Güter in Gemündia und Neun—
kürchen.
1305 testimonium do particula hostiae S. corporis domini, quao
wt in Wadegotia.
Auf einer Reise brachte der Abt Matthäus aus dem Kloster Zell bei
Würzburg ein Stückchen der mirakulösen Hostie mit, worüber der Abt
jenes Kkosters und Herr von Scheffersheim eine Urkunde ausgestellt hatten. —
Diese Partikel wurde in einer großen silbervergoldeten Monstranz, von
Gestalt der Maria mit durchbohrtem Herzen, aufbewahrt, welche wie alles
kostbare Gerät bei dem Überfall durch die Geusen (1571) geraubt wurde.
Das Fest wegen jener Partikel war Corporis COhristi — Fronleichnam.
An jenem Tage eittstand wegen des großen Volkszulaufs bei dem Kloster
ein bedeutender Markt, der im 30jährigen (schwedischen) Kriege aufhörte.
Selbst dem Abt Philipp Gretsch gelang es nicht, denselben wieder zu
erneuern.
1305. Wallram von Zweibrücken schenkt zum Anniversar seine villa
in Burgalben, die Agnes von Zweibrücken gegen Güter in Liesdorf
eingetauscht — 1285.
1306. Conrad und Elisa von Alben schenken die Kirche von Ones—
heim an Wadgassen, bestätigt von Reginald, Bischof von Metz.
1308. Reginaldus, Bischof von Mesz, incorporirt dem Kloster
Wadgassen die Kirche in Onesheim, dessen Patronat sie schon haben,
sollen bei nächster Vakanz einen Mönch des Klosters als Geistlichen da—
hin setzen.
1308. Johannes miles de Lussen et Gela uxor verkanfen Wad—
gassen ihr Allod in Diffurten und Wilhelmstorf. Nach einer an—
dern Angabe verkauft Joh. de Lussen ,,0 Differten.
— und wiederum: Joh. de Lussen und Frau Gela und Sohn
Poncoro verkaufen Wadgassen all ihr Gut in Differten und Wysses—
dorf, Leibeigene, Häufer ete. um 20 Pfund kleiner Turnosen, die sie
erhalten.
1308 überließ der Justitiarius des Herzogs von Lothringen, Stablo,
20 Pfund Metzer Währung von seinen in Roden aSaar gelegenen
Gütern dem Kloster Wadgassen. Die Brüder Robertus und Wilhelmus
Wappner, bestätigen es.
1309 ebenso schenken Marsilius Ritter von Saarbrücken und Frau
Aleide ihre Güiter in Diffurten zum Anmniversar.
            
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