Full text: Geschichte der Abtei Wadgassen

1300 - 1509. 
53 
1304. Nicolaus, Pastor in Onesheim, übergibt sich und all sein 
Hut daselbst dem Kloster Wadgassen. Der Wepeling Hnugelo und seine 
Frau Gertrude von Honesheim verkaufen demselben Kloster ihre Anteile 
an den Leuten und Gütern daselbst. Grentz-Ensh. Papiere. 
1304. Eine Erklärung des Clerikers Simon, des Sohnes des Ge— 
setzeswächters Godeschaltus von Berus, des Pfarrers von Weißdorf, der 
alle seine Erbgüter in Biesten, Oberbiesten und UÜberherrn samt 
den Menschen, Häusern, Gärten, Wiesen, Tieren, Bäunmen, Geldern zum 
Heile seiner Seele an uns (Wadgassen) verschenkte — Necrolog bei Kre— 
mer. Nach einer andern Notiz schenkt Simon von Beres seine Güter in 
Biesten und Überherru mit hoher Gerichtsbarkeit. 
1305. Junta geb. von Lützelstein, Witwe des Eberhard von Ollen— 
dorf scheukt zum Anniversar alle ihre Güter in Gemündia und Neun— 
kürchen. 
1305 testimonium do particula hostiae S. corporis domini, quao 
wt in Wadegotia. 
Auf einer Reise brachte der Abt Matthäus aus dem Kloster Zell bei 
Würzburg ein Stückchen der mirakulösen Hostie mit, worüber der Abt 
jenes Kkosters und Herr von Scheffersheim eine Urkunde ausgestellt hatten. — 
Diese Partikel wurde in einer großen silbervergoldeten Monstranz, von 
Gestalt der Maria mit durchbohrtem Herzen, aufbewahrt, welche wie alles 
kostbare Gerät bei dem Überfall durch die Geusen (1571) geraubt wurde. 
Das Fest wegen jener Partikel war Corporis COhristi — Fronleichnam. 
An jenem Tage eittstand wegen des großen Volkszulaufs bei dem Kloster 
ein bedeutender Markt, der im 30jährigen (schwedischen) Kriege aufhörte. 
Selbst dem Abt Philipp Gretsch gelang es nicht, denselben wieder zu 
erneuern. 
1305. Wallram von Zweibrücken schenkt zum Anniversar seine villa 
in Burgalben, die Agnes von Zweibrücken gegen Güter in Liesdorf 
eingetauscht — 1285. 
1306. Conrad und Elisa von Alben schenken die Kirche von Ones— 
heim an Wadgassen, bestätigt von Reginald, Bischof von Metz. 
1308. Reginaldus, Bischof von Mesz, incorporirt dem Kloster 
Wadgassen die Kirche in Onesheim, dessen Patronat sie schon haben, 
sollen bei nächster Vakanz einen Mönch des Klosters als Geistlichen da— 
hin setzen. 
1308. Johannes miles de Lussen et Gela uxor verkanfen Wad— 
gassen ihr Allod in Diffurten und Wilhelmstorf. Nach einer an— 
dern Angabe verkauft Joh. de Lussen ,,0 Differten. 
— und wiederum: Joh. de Lussen und Frau Gela und Sohn 
Poncoro verkaufen Wadgassen all ihr Gut in Differten und Wysses— 
dorf, Leibeigene, Häufer ete. um 20 Pfund kleiner Turnosen, die sie 
erhalten. 
1308 überließ der Justitiarius des Herzogs von Lothringen, Stablo, 
20 Pfund Metzer Währung von seinen in Roden aSaar gelegenen 
Gütern dem Kloster Wadgassen. Die Brüder Robertus und Wilhelmus 
Wappner, bestätigen es. 
1309 ebenso schenken Marsilius Ritter von Saarbrücken und Frau 
Aleide ihre Güiter in Diffurten zum Anmniversar.
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.