Full text: Geschichte der Abtei Wadgassen

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C. Chronik der Abtei Wadgassen. 
1295 mrz. 1. Isenbard Abt und der Convent von Wadegozen ver— 
sprechen der Beguine Agnes Kolnerse von Bockenheim, welche dem Kloster 
ihre Güter in Bockenheim und sonsten gescheukt hat, lebenslänglich gewisse 
Zinsen nach Worms zu liefern. Besiegelt von Grafen v. Leiningen. 
M. R. IV. 531.) 
1295 mrz. 28. Wilhelm Boszel und Frau Susanne und Söhne 
Eberhard und Bertram, und Margaretha — Eberhards Frau verkaufen 
an Abt Isenbart von Wadgassen ihre mit demselben gemeinschaftlichen Gü— 
ter zu Eisweiler, Gemünden und anderen Orten. Untersiegelt: Fol— 
mar, Abt zu Tholey. (M. R. IV. 534). 
1295. Hellerie Pleban von Vechingen und Johann, gen. Capellan 
von Hesselingen, Priester von St. Arnnal, entscheiden Streit zwischen 
Wadgassen und dem Meier Ludewich und den Brüdern Othelo von Gü— 
dingen wegen Güter in Hesselingen neben der Mühle. 
1295 dez. 19. Die Ehelente, der Ritter Friedxich und Jutta de 
Lapide — Mainzer Diöc. — verkaufen an Abt Ifenbart von Wadgassen 
ihre (Güter zu Spizzen und Lendelvingen für 82 Metzer Pfund. 
(M. R. IV. 549.) 
1295. Wadgassen kauft von Wildgraf Gotthard Güter in Spizzen 
(Bärsch). 
1296 ian. T. Der Edelknecht Hennecke und Symenata von Mon— 
clir Eheleute, bestätigen Wadgassen den von Edelknecht Marsilius, Sohn 
des Ritters Werner von Saarbrücken, Bruder der Symenata, geschehenen 
Verkauf von Gütern in Listorf, Enestorf und Worwilre. 
(M. IR. W. 550.) 
1296. Der Edelknecht Hugo von Lützelstein und Frau und Kinder 
verkaufen Wadgassen alle ihre mit demselben gemeinschaftlichen (GGüter in 
Eyswilre, Gemünden und anderswo, ebenso was Wilhelm gen. 
Coffelt da besaß — für 52 Metzer Pfund. 
1296. Johann von Wyhersheim quittiert namens des Hugo von 
Lützelstein dem Abt von Wadgassen über 15 Pfund. 
1296 mai 15. Abt Isenbart überweist dem Convent ein Fuder 
Wein aus Zehnten in Bockenheim — bestätigt von den Visitatoren, 
den Abten Macelin von Mirevallis und Matheus von Justemont. 
(M. R. IV. 564.) 
1296 dez. 29. Ritter Heinrich von Thedingen vermacht seinen 
Testaments-Executoren alle seine Einkünfte in den Dörfern Liestorf 
und Enstorf und andern Orten für die Armen zur Sühne seiner Ver— 
gehungen in Kriegszügen und schenkt dem Kloster Wadgassen seinen Anteil 
Schafft (Tallia) in Gerswihre (a Blies). (M. R. IV. 578.) 
1297 vermacht der Herzog Ferry von Lothringen der Abtei 
Wadgassen laut Testament eine Rente von 20 Pfund auf das 
Gossinger Thal (en val de Gossenge). — Wadg. Pap. ver— 
gleiche 1285. 
1298. Abt Isenbart übergibt dem Mönch Folmar die Verwaltung 
des Hospitals, überweist demselben drei Morgen Weinberge zu Wocken— 
heint und Zinsen in Bockenheim und Berenbach; erlaubt auch dem 
Spital den Eckerich in den Klosterwaldungen mit Ausnahme des Waldes 
von Spurch.
	        
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