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— In demselben Jahre verkaufte auch der Raugraf Heinrich und des—
sen Hausfrau Adelheid dem Kloster Wadgassen ihr gesamtes Allodium zu
Lisdorf.
1287 dez. 17. Bischof Burkard von Metz vidimiert die Bulle des
Papstes Innocenz III. vont 8. Febr. 1200, worin dem Prämonstratenser—
orden im allgemeinen ein Schutzprivilegium gegen seine Schädiger erteilt
wird; und verordnet, daß dasselbe insbesondere in seiner Diöcese für die
Abtei Wadgassen gehandhabt werden solle. (M. R. IV. 338).
1288. Der Graf Emicho von Liningen und dessen Schwestern Agnes,
Adelheid und Kunigunde, sowie deren Ehegatten bestätigen einen von ihrem
Vater vorgenommenen Verkauf eines Allodiums in Lisdorf an den Herrn
b. Neu-Warnesberg, welcher es an das Kloster Wadgassen geschenkt hat.
1288. Eine Erklärung des Herrn Joannes von Neu-Warsberg, der
uns zur Rettung seiner Seele (bezw. zur Abhaltung eines Jahrgedächt—
nsisses) einen großen Teil von Lisdorf schenkte. — Kremer: Wadg.
Recrolog.
1288 iun. 11. Graf Walram von Zweibrücken beurkundet, daß
durch den Ritter Jacob Herrn v. Warnesperch der Streit des Klosters
Wadegoze mit dem Edelknecht Cono v. Bolche wegen des dem Kloster von
weiland Frau Elyzabeth v. Brede, Schwester weiland des Ritters Peter
d. Warnesperch, vermachten Allods zu Diffurte und der Schweinemast des
Klosters und der Leute von Diffurte im Walde Bouchholz verglichen wor—
den sei. (M. R. IV. 352)
Abt Johaunes von Saarbrücken 1288,89.
1288. Der Prämonstratenser Orden präsentiert dem Trierer Dom—
capitel sede vakanuto den zum Abt von Wadgassen erwählten Fr. Johann
bon Saarbrücken (de Sareponte), bisherigen prior daselbst zur Bestätigung.
Jungk Regesten) —
1289. Johann von Saarbrücken, daselbst Ewig Vicar, schenkt dem
Kloster zum ewigen Anniversar alle seine Güter, Gärten, Felder (campos)
aros, Wiesen bei Sarepontern EGSaarbrücken, die Wadgassen noch
1679 besitzt) ad infirmariam pitantiam conventus in refectorio et ad
eustrinam in Keclesia (zum Vorteil des Krankenhauses und der Küsterei.)
Die Geschichte von Stramberg führt auf Abt Heinrich, der 1255 re—
signiert habe, unmittelblar den Abt Johannes von Saarbrücken auf, der
his 1289 dem Kloster vorgestanden habe. (Rießen S. 132.)
Abt Isenbardus 1289-1301.
1289. Isenbardus folgt dem Abt Nicolaus (7), sein Wappen ist ein
Amboß. (Annales).
1289 mrz. 2. Vergleich zwischen Wadgassen und dem Ritter Wil—
helm von Crowen, wonach letzterer gegen 7 Ohm Wein von Kestente
und 40 solidi auf seine Käseforderung an Wadgassen verzichtet.
1289 apr. 7. Bischof von Metz gestattet die Besetzung der Pfarr—
stelle Beringen (Conmo) mit einem Vicar.
1289 mai 16. Godemann Schultheiß des Herzogs v. Lothringen
in Waldervinga beurkundet, daß er als erwählter Schiedsrichter in
den Streitigkeiten zwischen dem Abt von Wadgassen und dem Laien