1276 - 1286.
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1280. Die Herren von Hagen verkaufen Wadgassen ihr Allod in
GBerswilhre (Metzer Diöcese) um 30 Pfund. Zeugen: Boemund der
Jüngere und Friedrich Coffle von Saarbrücken.
1281. Der Archidiakon von Metz gibt Wadgassen die Erlaubnis
zur Incorporation von Hathevilre, wenn es vakant sei.
1281. Rudenguer, Pfarrer in Hatvilre, resigniert auf seine Stelle
zugunsten von Wadgassen (Vaudegosanges).
1281. Trierer Bürger haben von Wadgassen einen Wingert (in Trier)
in Pacht und versprechen ein Haus da zu bauen.
1282 übergab Johannes de Warneburg dem Kloster seinen Zehnten
zu Lisdorf und Ensdorf mit dem sogenannten Neuhof und die Mühle
in Bommersbach, sowie das Frohnrecht.
1282. Zweibrücken schenkt Wadgassen seinen Zehnten zu Lisdorf.
1282. Bartholdus, Archidiakon zu Metz, bestätigt Wadgassen das
Patronat der Kirche zu Coume und die Nießung der Einkünfte der—
selben (Pfarranteil des Zehntens) in einem umfangreichen Schreiben und
gestattet die Incorporation, „daß sowohl die gegenwärtigen Klosterbrüder
wie auch besonders deren Nachfolger um so reichlicher die Werke der
Barmherzigkeit, christlichen Liebe und Gastfreundschaft
auch fernerhin üben sollten.“
1283. Die Abtei Glandiers verkauft an Abt Nicolaus von Wad—
gassen das Gut in Werbeln, welches Jutta, Wittwe des Ritters Peter
von Bettingen ihr geschenkt hat, für 80 Metzer Pfund.
1284. Hadewid, Schwester des Justitiars Johann von Warsberg,
NRonne !) in Wadgassen.
1284. Johann von Warsberg schenkt die 300 Pfund, die er Heinrich
von Zweibrücken auf Allod in Lisdorf und Zehnten im Dorse Valt
geliehen hat.
1284. Zweibrücken verkauft au Hornbach 1. des Waldes von
Visbach, den es von Wadgassen gekauft.
1284. Zweibrücken vertauscht sein Allod zu Lisdorf an Wadgassen
gegen das Gut zu Burgalben.
1284 schenkte Johann von Warsberg vom Dorf und Hof Lisdorf
den Teil, den er von Heinrich, Graf von Zweibrücken, erhalten hatte, dem
Kloster Wadgassen.
1285 iun. 6. Johann, Herr von Neu-Warnisperch, Vogt zu Kelchen,
schenkt dem Kloster Wadgassen die 400 Metzer Pfund, wofür ihm der
verstorbene Graf Heinrich von Zweibrücken und dessen Gemahlin Agnes
die Güter zu Lisdorf und den Zehnten zu Valt verpfändet haben. GVergl.
1284 zwei Originale in Coblenz — M. R. IV. 258 und 284.)
1285 starb Johann von Warsberg; er fand seine Ruhestätte in
der Abtei zu Wadgassen, dessen Necrolog 1282 für das Jahr seines Todes
angibt. (Chatelain S. 22.)
1285 inan. 1. Der Laie Bertram von Ainestorf bekennt, daß er des
Klosters Wadgassen höriger (ligius) und getreuer Mann sei, und in Ge—
genwart des Herrn v. Neu-Warsberg, des Priesters Gerard, des Meiers
und der Schöffen von Listorf in die Hand des Abtes (den Treueid) ge⸗—
schworen habe. (M. R. IV. 274).