1260 - 1276.
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1267 im März. Die Gräfin Lorette von Saarbrücken bestätigt und
genehmigt alles, was ihr verstorbener Vater, der Graf Simon, dem Dienste
Hoöttes und zur Unterstützung des Klosters Wadgassen gegeben hatte, nämlich:
die Weide im Warent-Wald und in ihrem ganzen Lande (im Bereiche
des Schalles der Klosterglocken) für das klösterliche Vieh: Pferde, Ochsen,
Schafe, sowie in der Eichelzeit das Recht, 400 Schweine in den Warent
zu treiben, ohne Abgabe (Demeth), sodann auch das Beholzigungsrecht
für Bau- und Breunbedarf — dagegen mußte die Abtei dem Turmwächter
in Saarbrücken 4 Ellen graues Tuch zu einem Rocke geben.
1267. Dieselbe beurkundet (nach Kremer S. 342), daß ihr Vater
dem Kloster Wadgassen das Dorf Hostenbach geschenkt habe, (vielleicht
ist nur die Fischerei gemeint — siehe 1234).
1268 bestätigt die Gräfin Mathilde (Schwester der Lorette) mit ihren
Söhnen die Scheukung ihres Vaters in Betreff von Lisdorf.
1268 ebenso Mechthilde, Frau von Falkenberg und Coellerthal.
1268. Wadgassen und Kloster Otterberg vergleichen sich wegen Korn—
rente, welche Wadgassen aus dem Zehuten in Bockenheim an Otter—
berg zu liefern hatte.
1269. Graf Emicho von Leiningen verkauft an den Vogt Johann von
Kelche, Herrn von Neu-Warsberg seine Güter und Rechte im Dorfe Liestorf.
Abt Nicolaus 1269 -1288.
1270. Ritter Heinrich, genannt der Rote von Eschringen, bekennt
in Gegenwart des Grafen Simon von Saarbrücken, der Abtei Wadgassen
10 Metzer Soliden zu schulden. Diese Einkünfte in Eschringen gehörten
Heinrichs Bruder, der Pfründner in Wadgassen war.
1271. Klingenmünster verzichtet auf beanspruchten Zius von der
Martinskirche in Bockenheim zugunsten Wadgassen.
1271 iun. 7. Joh. von Kels, consiliarius (Ratsherr) der Gräfin
Loretta, bekundet, daß Bornevin Siglerre und Schultheiß in Saarbrücken,
und Erben nach Empfang von 10 Metzer Pfund auf alle Ansprüche an
Wadgassen wegen der Güter in Heißedingen verzichten.
1271 sept. V. Lorette von Saarbrücken vermacht Wadgassen ihr
sämtliches Privateigentum, nämlich: alle ihre in letzter Zeit angekauften
Allodien (excl. der zu den Schlössern gehörigen), sowie ihren Anteil an
den Salinen von Brede (Bretten in der Pfalz) und ihren Zehnten in
Blittersdorf, den Wagen und die Pferde, die sie zu Grabe geleiten
würden, mit dem ganzen Leichenschmuck, und verordnete ihr Begräbnis in
der Kirche dieser Abtei.
1272. Abt von Wadgassen Siegler — wo?
1274 mrz. 3 n. apr. K. Johann, Justitiar (der Richter) von Warns—
berg und Vogt von Kelche, schenkt mit Zustimmung seiner Frau Ida zwei
Drittel des großen Zehuten in Ennesdorf, wie er sie von Lorate von
Saarbrücken erhalten.
1274 seopt. 9. Gräfin Mathilde von Saarbrücken bestätigt diese
Schenkung.
14276 apr. 1. Jacob, Sohn des verstorbenen Isenbart, schenkt mit
Frau Elise und Söhnen seinen Zehnten (Schelmenzehnten genannt) zu
Wilhre bei Wylen — Durweiler, Metzer Dibe., bestätigt von Frau und