ß. Gründung des Klosters
hie fructum actionis honae percipiant, Herrn Jesu' haben, insofern sie sowohl
& apud supremum judieem praemia hier die Frucht ihrer guten Haudlung
aeternas pacis invoniant. Amen. amon. Inten als auch beim letzten Gericht al⸗
— —— Pclonn den ewigen Frieden finden.
* So geschehe es.
Eine fast gleichlautende Bestätigung erhielt am 11. April 1179 der
Abt Gottfried vom Papste Alexander III., worin außer deun früheren,
1152 erwähnten Besitzungen, wiederum viele, seither neu an die Abtei
gekommene Allodien aufgeführt sind. Außer den Wadgasser Allodien besaß
die Abtei jetzt: „... ein Allodium in Wilre, welches dem Guntramus und
dessen Bruder gehörte und ebeufalls im Gebiete der Wälder und Lände—
reien des Albero lag; ein Allodium in Habechesthal, welches dem
Herpo gehörte und ein ebendaselbst liegendes anderes Auwesen, welches ein
gewisser Rembaldus für 8 Talente gekauft hatte, sowie ein in dessen
Nähe gelegenes Allodium Bredebach, welches Stephanus für 10 Talente
erworben hatte. In Kinderbura ein Allodium, welches dem Gerualdus
und seinen Erben Giselbert und dessen Brüdern gehörte und ebendaselbst
alles, was Heinr. von Nusweiler in Hildemansweiler besaß. In
Honsheim ein Allodium, welches dem edlen Grafen Ramerus, Bero
und Dicmar gehörte und ebenfalls ein Allodium der Brüder vom
hl. Grabe und auch ein solches des Ramerus von Hebra.
In Escheringa, ein Allodium, welches dem Ditmarus gehörte und an—
dere Güter, welche ihr dortselbst besitzte.. In Wopensweiler ein Al—
lodium, welches dem Udo, sowie dessen Brüdern und seiner Schwester
gehörte, ein Allodium, welches dem Roricus und der Adelagis gehörte.
In Burgalba ein Allodium, welches dem Grafen Sigebert vom Elsaß
als Familiengut gehörte mit Ländereien, Wäldern und Wiesen. In der
Stadt Trier einen Hof, ein Haus mit einem daran stoßendem Wein—
berge und andere Güter, die ihr dortselbst besitzt. In Haseningen
ein liegendes Gut. In Curberen ein Allodium, welches ihr von dem
Grafen Sigebert, dessen Sohne Sigebert und wiederum dessen Sohne
Sigebert besitzt mit den Zehnten und allen Gerechtsamen. In Marsala
ein Gehöft, welches ihr von der Kirche des hl. Nabor besitzt mit einer
Abgabe von 2 Gulden. In Rorbach ein Allodinm, welches dem Wal—
terus von Barendorff und Orwib und dessen Sohn gehörte. In Burch—
rohrbach ein Allodium, welches ihr von Gottfried Busca besitzt. Ein
Allodium in Fremersdorf, welches dem Conon und der Sophia gehörte
und die übrigen Güter, die ihr dort besitzt. Ein Allodium in Bos (Bous)
von Dithmar um 4 Talente erkauft. In der Stadt Metz ein Hof und
Weinberge. In Kematam ein Amtsgebäude und Weinberge mit allen
Zugehörigkeiten; in Ensdorf ein Allodium des Boimmundus; in Rames—
bach ein Allodium, welches ihr käuflich erworben habt von der Congre—
gation in Busendorf und ein anderes von der Kirche Horbach, ein anderes
ebendortselbst von Ebrninus, dem Miles von Münchweiler. In Kalden—
bach Güter, die ihr besitzt von der Kirche Herbodesheim unter der Be—
dingung einer Abgabe von 3 Lämmern und 3009 Metzer Gulden. Ein
Allodinum des Albero in Kirweiler. In Volpretaweiler ein
liegendes Gut; in Rorbach eine Wiese des Walter.“
Über den raschen Güterzuwachs äußerte sich Köllner wie folgt:
„Seit der Stiftung war nun ein Zeitraum von 44 Jahren verflossen und