Päpsiliche Bestätigung 1152.
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Petri Trevirensia annis singulis débetis
exsolvero. Adjicimus etiam, ut juxta
pracnominati archiepiscopi concessionem
praedicandi, baptizandi & sepoliendi
eos, qui se in ecclesia vestra
sepeliri spontanea voluntato deliberarer
int, nisi excommunicati fuerint, aut
interdicti, potestatem liberam habeutis,
zalva matricis ecelesiae justitia. Obeunte
vero te nune cjusdem loci abbate, vel
fuorum quolibet successorum, nullus ibi
qualibet surreptionis ustutia, seu violentia
praeponatur nisi quem fratres
communi concensu vel fratrum pars consilii
sanioris secundum Deum & boati
Augustini regulam praeviderint eligendum,
electus autem Trévirensi archiepiscopo
praesentetur, animarum ouram
& vbenedictionis gratium ab eo, si fuerit
doneus, reécepturus. dSane laborum vestrorum,
quos propriis manibus aut
zumptibus colitis, sivo de nutrimentis
restrorum animalium nullus ominino a
robis decinmas pracsumat exigere. De—
dernimus ergo, ut nulli hominum libeut
praefatam ecelesiam temeroe per—
rurbare, aut ejus possessiones auferre,
vel ablutas retinere, minuere, seu aliquibus
vexationibus fatigaro, sod inroncussa
omnia C illibata serventur,
2orum, pro quorum gubernatione a«
zustentations condessa sunt, usibus omaimodis
profutura, salva dioecesani episbopi
canonica justitia. Siqua igitur
infuturum ecclesiastica secularisve perzona,
hane nostrae constitutionis paginam
sciens contra eam temore venire
tentavorit, secundo tertiors commonita,
nisi praesumtionem suam congrua satisfactione
correxorit, potestatis honorisque
sui dignitate careat, reamquo so
divino judicio existere de perpetrata
iniquitate cognoscat, & a sacratissimo
corpore & sanguine Dei & Domini re—
demptoris nostri Josu Christi aliena
fiat, atque in extremo examino districtao
ultioni subjaceat. Cunctis auteom
didem loco sua jura servant ibus sit pax
Domini nostri Jesu Chrissti, quatonus &
fen und dieje nigen, welche in eurer Kirche
begraben sein wollen, zu begraben, wenn
sie nicht im Banu oder im Interdikt
sind. uͤnter Wahrung der Rechte der
Mutterkirche.
Wenn aber du, der jetzige Abt dieses
Orles oder irgend einer deiner Nachfolger
mit Tod abgeht, so soll dort kemer dur u
irgend welche List, Bestechung oder Ge⸗
waält die Leitung bekommen, sondern nur
derjenige, welchen die Brüder in gemein—
samer Übereinstimmung oder welchen der
Teil der, Brüder von gesunderem Rat
sreiferer Überlegung) gemäß den Anord—
nungen Gottes und der Regel des hl.
Augustinus für die Wahl vorgesehen he⸗
ben; wenn er aber gewählt ist, soll er
dem Erzbischof von Trier sich vorstellen,
im voöon ihm die Seelsorge und die
Guade der Einsegnung (nämlich als Abt)
jalls er tauglich ist, zu erhalten.
Von den Erträgnissen eurer Arbeiten,
die ihr nut eigenen Händen und mit
eigenem Aufwand verrichtet, sowie von
den Nahrungsmitteln für euer Vieh einen
Jehnten von euch einzutreiben, soll über⸗
saupt niemand sich unterfangen.
Wir bestinmen also, daß es keinem
Menschen gestattet sei, vorgenannte Kirche
ohne Grund zu beunruhigen, derselben
hre Besitzungen zu eutreißen, oder, wenn
er ihr solche entrissen hat, dieselben zu
behalten oder zu vermindern; überhaupt
— irgendwelche Plagen
hr zu schaffen machen, sondern alles soll
mnaugetastet und unversehrt bestehen blei⸗
hen, damit es in jeglicher Weise von
hrauchbarem Nutzen sei für diejenigen,
für deren Verwoltung und Unterhalt es
hewilligt ist, unter Wahrung des kano⸗
nischen Rechtes des Diötesanbischofs.
Wenn demnach in Zukunft irgend eine
geistliche oder weltliche Person, welche diese
uͤnfsere Bestimmungen kennt, den Versuch
macht, leichtsinnig gegen dieselbe vorzu⸗
gehen, so soll sie zwei⸗ oder dreimal eine
Mahnung erhalten, und wenn sie dann
hrUnterfangen nicht durch eine gezie⸗
ende Geuugthuung wieder gut macht,
so soll sie der Würde ihrer Macht und
Fhre verlustig sein und sie soll erkennen,
daß sie für das begangene Unrecht dem
zöttlichen Gerichte derantwortlich ist, ebenso
soll sie ferngehalten werden von dem Ge⸗
usse des hl. Leibes und Blutes unseres
Golles und Erlösers Jefu Christi und
nach genauer Prüfung der Angelegenheit
soll sie einer strengen Bestrafung unter⸗
Hgen werden. Alle jene aber, welche für
die Wahrung der Rechte dieses Ortes
Sorge tragen, sollen den Frieden unseres