Full text : Geschichte der Abtei Wadgassen

Päpstliche Bestätigung 1152.

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sacras réligionis infringat. Ea propter
lilecti in Domino lilii, vestris justis
postulationibus benigno concurrontos assensu,
 pruesutam ceclesiam, in qua
divino mancipati estis obscquio, sub
beati Petri & nostra protectione suszipimus,
 & praesentis seripti pratroeinio
 commummus. Impeimis siquidem
statuentes, ut ordo canonicus, qui se—
»undum Dei timorem & benati Auguztini
 regulam ibi auctoritate Domino
institutus esss dignoscitur, porpetuis
bidem temporibus inviolabiliter conserretur;
 praeterea quascunque possessziones,
 quaccunque bona cadem ecele—
zin in praesentarium juste & cunonice
vossidet, aut in futurum concessione
bpontificum, largitions regum vel prinipum,
 oblatione fidelium, seu aliis
justis modis pracstante Domino poterit
adipisci, firma vobis vestris que zucꝛ2essoribus
 &illibata permaneant. lIu
jJuibus hace propriis dux imus vocahulis
aunotanda: Allodium, quod vocatur
Wadogoringen, in quo ipsàu ecelosiu
sita est, quod nobilis mulier Gisela,
relicta comitis Frideriei de 8Saurorucken,
 consentiente Simons ülio
suo, in ministerialibus solis oxcoptis,
um dominicalibus suis, mansionariis
eumn mansis, omnique ipsorum justitia,
muncipiis utriusque sexus, agris, sylris,
 pratis, pascuis, cultis & incultis,
aquis aquarumyeé décursibus, molendinis,
 piscutionibus, omnique jure suo,
juod in codem loco hubebat, ita liberum
 vobis absolutumque concessit,
iit nec advocati an, nee quidquam juris
sive dominii, praeter ministeriales, sibi
aut suorum heroedum alicui reservaverit.
Allodium interjucens ante dieto allodio,
 quod emistis u Conone ac tiliis
jjus novom talentis; in Wilre allo—
dium, quod fuit Guntramni & frutris
bjus, noe non Alboronis, in sylvis seilicet
 & agris; in Habechesthal, allodinm,
 quod fuit IIerbonis, & allodium
juxta positum in Bredebach, emptum
a 8Stephano decem talentis; in Kinder-Saumsecligkeit

 entweder von ihrem einmal
gefaßten Vorsatze ablenke oder die Strenge
des Ordenslebens erschüttere. Deswegen,
ihr geliebten Söhne im Herrn, haben
Wir euren gerechten Forderungen in
Milde zugestimmt und die vorerwähnte
kdirche, in der ihr dem göttlichen Gehor—
am unterworfen seid, unter des hl. Pe—
rus und Unsern Schutz genommen und
zurch Kraft gegenwärtiger Urkunde ge—
estigt. Hauptsächlich haben Wir be—
timmt, daß die Regel der Kanoniker, die,
vie man weiß, gemäß der Furcht Gottes
ind der Regel des hl. Augustinus dort
traft Autorität des Herrn eingerichtet ist,
für alle Zeiten unverletzlich dortselbst be—
vahrt bleibe. Außerdem sollen alle Be—
itztümer und alle Güter, welche diese
dirche gegenwärtig gerechter und kirch—
icher Weise besitzt, oder welche sie in Zu—
zunft durch Zustimmung der Bischöfe,
Freigebigkeit der Könige oder Fürsten,
Schenkung der Gläubigen oder auf irgend
velche andere gerechte Art und Weise
unter dem Beistande Gottes hat erwerben
können, nunerschütterlich und unangetaftet
euch und euren Nachfolgeru verbleiben.
Davon führen Wir namentlich an: 1.)
vin Allodium mit Nanten Wadgassen, in
dem sogar eine Kirche sich befindet, wel—
hes die edle Frau Gisela, die Witwe des
Hrafen Friedrich von Saarbrücken, im
Finvernehmen mit ihrem Sohue Simon
— die Dienstleute allein ausgenommen —
mit den zugehörigen Herrengütern, den
hubnern mit ihren Huben, sowie mit
eglicher Gerichtsbarkeit über
dieselben, mit ,den Hörigen beiderlei
Heschlechtes, den Ackern, Wäldern, Wie—
en, Weiden, bebauten und unbebauten
Ländereien, dem Wasser und dem Wasser⸗
auf, den Mühlen, den Fischereien, kurz
nit allen ihren Rechten, die sie an diesem
Orte besaß, hat sie euch so frei und un—
ibhängig übertragen, daß sie weder
das Vogtrecht noch irgend ein
Recht oder eine Herrschaft, außer
zie Dienstlente, für sich oder irgend einen
hrer Erben sich vorbehalten hat.
2) Ein inmitten des vorerwähn—
en Anwesens liegendes Besitz—
zum, welches ihr von Conon und dessen
Söhnen für 9 Talente gekauft habt; 3.)
in Allodium in Wilre, welches
dem Guntramus und dessenñ Bruder ge—
hörte und sicherlich auch im Wald- und
Landgebiete des Albero lag; 4.) ein An—
wesen in Habechesthal, welches dem
Herbo gehörte und 5.) ein ganz nahe
dabei liegendes Besitztum in Bredebach,
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