Full text : Geschichte der Abtei Wadgassen

Gerechtigkeiten und Einkünfte der Abtei.

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gesaig“ machen drei Faß Saarbrücker Maß. Die Besitzer der Hähnen
liefern sechs Malter Gesaig 11. Korn 2“3 Hafer. Die Herrengüter haben
befonderen Schafft. — Folgt Specifikation wie unter 2 in 47 Positionen.
Altere Bouser Familien finden hier ihre Namen documentiert.
4. ,„Kappen von Erb- zeitig verlafsen“ „HHgüter“.
„XB. Wer den Kappen nicht in paturga liefert muß 10 alb. per Stück
geben.“ Es folgt nun eine specificierte Nachweisung in 37 Positionen,
welche die Anfallteile der verlassenen Grundstücke an die Teilhaber, sowie
den Lieferungsbetrag bei einzelnen Positionen berechnet. Der summarische
Betrag kann nicht ermittelt werden. Diese Aufstellung ist ein neuer
Belag zu den Ausführungen über die Bannumteilung (siehe Erbschaften
oder Gehöferschaftem).
5.) Rauchhühner. Von jedem Haus zieht die Abtei zwei Hüh—
ner, so Meyer und Bott lieferen müssen und deshalb so wie die Gerich—
ten frei sind. Witwen zahlen nur eins. Darauf folgen die Namen von
56 Hausbesitzern, davon sind 14 mit „wittib“ bezeichnet, 3 als „gerichts—
mann“ aufgeführt. Der Gesamtbetrag ist nicht berechnet.
6.) Grundzinsen. Es werden in Geld berechnete kleine Ziusbe—
träge erhoben von Häusern, Gärten und Ackerland. Es find jedoch nur
12 Posten aufgeführt, woraus erhellet, daß diese Steuerart keine allge—
meine war, sondern sich jedenfalls nur auf Zinsgüter der Herrschaft bezog.
Vom „Berggarten“ heißt es: „Dieser Garten, welchen die Bouser zuhalten
oder machen müssen, ist verlassen.“ Der „Pützgarten“ ist verlassen.
7) Wiesenschafft. Meyer und Bott zu Bous liefern jährlich auf
St. Stephanitag die Wiesenschaft ad 2 alb. per Fuder, so ertragt 14 4.
22 alb. 4 d. Kommt doch 22 alb. 4 d. weniger ein, weil teils einige
Wiesen abgegangen, auch Meyer und Bott frei sind.
8.) Verlassene Wiesen. a. Oster-Wies: Diese auf dem Ens—
—V
verlassen; b. Obere Paffen-Wies: (Kein Vermerk über die Verlassung.)
e. Kappes-Schläge: Zur Hälfte an Angelica Wirtz verlassen; d. Verkehrte
Striche: Diese sind verlassen; e. Staaden-Wies: Diese haben Meyer und
Bott einstweilen im Genuß; k. Stockwies: Vakante Stücker im Harzen—
psuhl und Theißheck; g. Vakante Wiese zu Ensdorf: An Jacob Lonis
verlassen.
9.) Wildereien: Diese in 68, Fuder Wiesen, 11 Morgen 24
Ruten Ackerland bestehende Wildereien sind Auton Fischer und Consorten
auf — Jahr, deren dieses das — ist, verlassen für — (Zeit und Betrag
nicht angegeben).
109. Verlassene Ländereien. Ein Acker beim Kreuz am Gries—
borner Weg. — Dieser ist verlassen — — —. Ein Stück Land auf —;
dieses ist verlassen.
11.) Verschiedene Renten und Rechte:
„Weingeld Ständig.“ Hiervon liefert namens der Gemeinde der
Meier jährlich 10 M., den Gulden zu 26 alh., macht also rheinisch — — .
„Braut-Weinschank und Ohmgeld.“ Wer allda Wein oder sonsti—
ges Getränk verzapfet, muß davon die zwanzigste Maß in natura
oder in Geld an die Abtei entrichten.

4.
            
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