Full text : Geschichte der Abtei Wadgassen

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D. Die Herrschaft Wadgassen.

In ihrer Eigenschaft als Hoch- und Grundgerichtsherr
ist sie berechtigt von jedem Einwohner ein Huhn oder 12
sols und bei Verkäufen von Immobilien den 10ten Pfen—
nig zu erheben. Sie zieht die Strafen für Feld- und
Forstfrevel ein und besitzt das Jagd- und Fischrecht. Auf
dem besagten Bann erhebt sie den großen Zehnten, über—
läßt dagegen den kleinen Zehnten dem Herrn Pastor von
Saargemünd Der große Zehnten erträgt durchschnittlich
jährlich je 13 Quart Weizen, Roggen, Hafer und Gerste,
das gauze veranschlagt uä......
Die Abtei besitzt dort eine Mühle mit 185/, Morgen
Ackerland und 1 Tagewerk (fauchée) Wiesen, das Ganze
ist beständnisweise verlassen und erträgt jährlich 3 Quart
Weizen und 3 Quart Roggen und an Geld 185 lothringische
sols, zusammen.. —2
Sie besitzt auf dem genannten Banne einen Wald,
welcher gegen 160 Morgen groß ist und worin die Ge—
meinde verschiedene Nutzungsrechte besitzt, nämlich das
Brandholz und die Eichelmast für ihre Schweine zu suchen,
sowie die Rauh- und Schmalzweide für ihr Vieh, das
letztere gegen einen Jahreszins von 12 lothringischen livres

Griesborn.
Eine Grundrente von 7 Quart 3 Scheffel 2 four—
reaux Roggen und 15 Quart 8 Scheffel Hafer, veran—
schlagt zu. .. ...
Die herrschaftlichen Zinsen und Gülten belaufen sich
auf die Summe von ..
Der große und kleine Zehnten erträgt durchschnittlich
jährlich 60 Quart Roggen, 10 Quart Hafer, 18 Quart
Kartoffeln, 1I Quart Rübsen (oder Raps) und 12 Pfund
Flachs, das ganze veranschlagt zu. .

Guebenhausen.
Die zwei Drittel des großen und kleinen Zehnten er—
tragen durchschnittlich jährlich 46 Doppelquarten halb
Weizen und halb Hafer, veranschlagt zu..

Guenviller.
Das Drittel des großen und kleinen Zehnten erträgt
jährlich 24 Doppelquarten halb Weizen und halb Hafer

Heckenransbach
Es gehört der Abtei ein sehr schlechtes Stück Land von
ungefähr 6 Wiesentagewerken, wovon / jährlich einbringen
kann ..

——

BSols Den

330

36 15

12

8612

16

369

460

240

24

Hilschboorg.
Es schuldet jährlich 12 Quart Hafer, St. Avolder
            
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