Full text : Fest-Schrift zum 50-jährigen Jubiläum der Grube Heinitz

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Die verbrauchten Wetter aus dem Ostfelde und dem liegenden Hauptquer—
schlagsfelde werden theils auf der 2., theils noch auf der 1. Sohle dem Geisler—
Ventilator bei den Dechenschächten zugeführt, diejenigen aus dem hangenden Hauptquer—
schlagsfelde und dem Westfelde der Grube gelangen über die 2. Sohle nach dem Venti—
latorschacht J im Binsenthale.
Die Gesammtquerschnittsfläche der einziehenden Schächte ist auf beiden Gruben
eine überaus reichliche mit zusammen 94,6 qm; an ausziehenden Ventilatorschacht—
querschnitten sind 37,.0 qm Fläche vorhanden, ohne Berücksichtigung der 7,9 qm
großen Querschnittsfläche des Heinitzschachtes J.
Die Ventilatorschachtanlage IJ erhält den nöthigen Dampf von der nahe—
gelegenen Kesselbatterie bei den Heinitzschächten I und II. Die Anlage im Binsen—
thale wird neuerdings durch eine 4590 m lange Dampfleitung aus der neuen Gas—
kesselbatterie bei der östlichen Koksofengruppe mit Dampf versorgt, während früher
rine besondere Kesselanlage mit kostspieligem Nahrungskohlentransport dafür vor—
janden war.

Die Geislerventilatoranlage zu Dechen wird mit Dampf von der Kesselanlage
bei Dechenschacht III versehen.
Nur die Antriebsmaschine für den Geislerventilator zu Dechen ist zweicylindrisch
und wirkt indirekt, die übrigen sind eincyhlindrisch und direkt wirkend. Alle Maschinen
besitzen Expansions-Schiebersteuerung.
Die sonstigen technischen Einrichtungen und Leistungen der Ventilatoranlagen
im Jahre 1896 find in der folgenden Uebersicht zusammengestellt:
            
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