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oon jeder Maschine pro Minute 4,01 obm Grubenwasser von 1,005 spez. Gewichte
auuf eine Widerstandshöhe von 326,5 mezu Tage gedrückt.
Der Dampfpverbrauch für die effektive Pumpenpferdestärke und Stunde wurde
auf nur 9,55 Kg gegen einen vertragsmäßig zulässigen Verbrauch von 10 Kg Dampf
zrmittelt.
Erwähnt sei noch, daß der unterirdische Maschinenraum durch Telephon mit dem
Zechenhause über Tage verbunden ist und mittelst elektrischen Bogenlichtes taghell
heleuchtet wird. Der Lichtdynamo speist 3 Stück Lampen von 4 Ampères Strom—
ttärke und wird durch eine direkt angekuppelte Turbine, welche ihr Druckwasser durch
zine Rohrleitung aus dem Sumpfe in der 2. Tiefbausohle erhält, angetrieben.
Die Gesammtkosten dieser Wasserhaltungsanlage, ausschließlich der noch 36450
Mark ausmachenden Kosten für Herstellung des Maschinenraumes, bezifferten sich
auf 238378 Mark.
Nachstehend eine Tabelle über Stärke, Leistung, Betriebs- und Unterhaltungs—
Kosten der Dechener Wasserhaltungsanlagen pro 1896. Die Reservewasserhaltung
bei Heinitzschacht III war im Jahre 1896 nur tageweise im Betriebe. Diese An—
lage vermag bis zu 5 cbm pro Minute auf 260 mm Druckhöhe zu leisten. Die in
der Tabelle unter Nr. 4 aufgeführte Pumpe führt das von den unterirdischen Ma—
schinen in Dechen zu Tage gehobene Wasser dem Wäsche- und Kokerei-Betriebe in
Heinitz zu.