Rothhöller Flötze aufgeschlossen, von denen die folgenden allenfalls als bauwürdig
anzusehen sind:
Viktor
Böben
Kameke
Roon
Moltke a
Das Mittel zwischen Scharnhorst und Viktor beträgt 230 m, in demselben ist
rine Thonsteinbank von 3 m Mächtigkeit eingelagert.
Zwischen den Flötzen Kameke und Roon tritt lagerartig Melaphyrs) auf.**)
Auf Abtheilung Heinitz ist die 4. Sohle gegenwärtig Hauptbausohle, auf Ab—
theilung Dechen die 3. Sohle, während die 4. in Vorrichtung begriffen ist.
Insgesammt wurden folgende Sohlen gefaßt:
Flötzmächtigkeit ausschl. Mittel.
1,03 m
1,1 V
—V
o, 96,
s
Ablheilung Heinitz
Abtheilung Dechen
auf
N. N.
bezogen.
Unter der
Hängebank
des Heinitz⸗
schachtes 2.
Sohlen⸗
abstand.
auf
N. N.
bezogen.
Unter der
Hängebank
des Dechen—
schachts 3.
Sohlen⸗
abstand.
14,3
250
27.
54,0
553
550
81,
Von den für die Abtheilung Heinitz vorhandenen 7 Schächten dienen die
Heinitzschächte 2, 3, 4 und der Geisheckschacht zur Fördecrung, Schacht 1 gegen—
wärtig zur Aufnahme von Dampf- und Wasserleitungsröhren; der hauptausziehende
Schacht ist der Ventilatorschacht Nr. 2, der Bildstockschacht ist einziehender Wetter—
) In der Nähe des Melaphyrs sind vielfach streichende Sprünge zu beobachten, die mit
dem Durchbruch desselben vermuthlich in Zusammenhang stehen. Die Contaktwirkungen des
Melaphyrs gehen über einen Meter nicht hinaus. Professor Laspeyres schreibt über den
Melaphyr folgendes (Frühjahr 1893):
„Alle Stufen besitzen dieselbe Zusammensetzung und Structur und zeigen nur in
Folge der mehr oder weniger vorgeschrittenen Verwitterung bald eine rothbraune,
hald eine grüngraue Farbe. .
Obgleich der augitische Bestandthell durch die weit vorangeschrittene Verwitterung
pöllig zu einer chloritischen bezw. serpentinartigen Masse zersetzt ist, unterliegt es
einem Zweifel, daß das Gestein ein, hie und da etwas porphyrischer Melaphyr ist
der durch deutliche Körnigkeit der Grundmasse in etwas porphyrartigen Diabas über—
geht. Unter dem Mikroskope zeigt sich noch besser als unter der Lupe die sog.
diabaskörnige oder divergentstrahlig-körnige Structur und die Mineralcombination:
Plagioklas, ganz zersetzter Augit, auffallend viel Quarz, reichlich Apatit, ziemlich
pärlich Magneteisen (ln den rothen Stufen zu Roth- und Brauneisen verwittert)
und sehr wenig Glimmer.“
*) Durch Bohrversuche, die im Auftrage des bayrischen Fiskus bei St. Ingbert vor—
Heinitzstollensohle
Flottwell
/ Saarsohle
Saarsohle.
l. Tiefbausohle
J.
3.
4.
28981
*4 26000
4
28,484
XR
257,
231,1
204,
149,3
9401
39,0
—E