Persönliches
durch an unserm geringen Teile für „Thron und Altar“, für den
sozialen Frieden, wie für die christliche Erneuerung des Volkslebens
gegenüber den zersetzenden Zeitmächten des Atheismus und Mammo—
nismus zeugen, wirken und kämpfen unter der bewährten Devise:
„Thut Ehre jedermann. Habt die Brüder lieb. Fürchtet
Gott. Ehret den König!“ (I. Petri 2, 17).
Eine feste Hand und scharfe Disciplin ist heilsam und
notwendig, aber sollen sie Liebe erzeugen und Segen stiften, so
müssen sie von einem warmen und weiten Herzen geleitet sein,
welches auch das Recht andersgearteter Persönlichkeiten und ab—
weichender Ueberzeugungen, die auf dem Boden der Gottesfurcht,
Königstreue und Nächstenliebe stehen, anerkennt und ehrt und das
Wort des Herrn versteht und befolgt: „Selig sind die Sanft—
mütigen; denn sie werden das Erdreich besitzen.“
(Matth. 5, 5). Die Liebe, nicht die Gewalt, ist des Gesetzes Er—
füllung; die Liebe, nicht die Gewalt, schafft und erhält Vertrauen,
Autorität und Pietät; die Liebe, die aus dem Glauben geboren ist,
wird auch die Siegerin in den sozialen Wirren, Nöten und Kämpfen
unserer Tage sein.
v.
5.
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