Perfönliches.
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bemerkbar macht, ein Unwille, der sich durch die jüngsten entsetz—
lichen Vorkommnisse in den Berliner Hofkreisen zum Volkszorn ge—
steigert hat. Die gefamte Presse, wenige unrühmliche Ausnahmen
abgerechnet, hat gegen dieses verwerfliche Treiben Front gemacht,
und der deutsche Reichsstag erhob nach ernster, würdiger Debatte
folgenden Antrag einstimmig (nachdem mehrere duellfreundliche
Herren, unter ihnen auch Freiherr von Stumm, den Sitzungssaal
verlassen), zum Beschlusse: „Die verbündeten Regierungen werden
ersucht, mit allen ihnen zu Gebote stehenden Mitteln dem mit dem
Strafgesetzbuch im Widerspruch stehenden Duellunwesen entgegenzu—
treten.“ Möchte es doch dazu kommen, was Hofprediger Wend—
landt am Sarge des im Duell erschossenen Frhrn. v. Schrader
u. a. sagte: „Vielleicht wird es nicht mehr lange dauern, daß sich
die Nachkommen wundern und entsetzen über solche Anschauungen
der Vorfahren.“ Möchte Se. Majestät der Kaiser bald das er—
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Verbrechen erklären, dann wäre mit einem Schlage seine Schein—
würde dahin, wie vor Zeiten die der Wodanseiche, als sie, von
Bonifacius gefällt, zersplittert am Boden lag. —
Wir kommen nun zu den Vorgängen aus allerneuester Zeit.
In der mehrerwähnten Neunkircher Rede vom 12. April er. mit
ihren maßlosen persönlichen Angriffen und Verdächtigungen hat
Freiherr von Stumm öffentlich den Stab über „die Herren vom
Evangelischen Wochenblatt“ gebrochen. So interessant und lehrreich
es nun auch wäre, auf seine Ausführungen im einzelnen näher
einzugehen, so wollen wir uns hier doch damit begnügen, seine
beiden Hauptanklagen etwas gründlicher zu beleuchten. Zu—
vor aber können wir doch der Versuchung nicht widerstehen, noch
auf ein Zwiefaches, nämlich ein Fechterkunststück und eine Lieb—
losigkeit des Redners, hinzuweisen.
Das Fechterkunststück bestand darin, daß Redner die „blind—
leidenschaftlichen Geistlichen im Bezirk Neunkirchen“, von denen
die „Kölnische Zeitung“ und das „Saarbrücker Gewerbeblatt“ in
dem vielberufenen „Unhold-Artikel“ s. Z. geredet, flugs zu Pfarrern
in Neunkirchen stempelte, um dann leicht und glaubhaft darthun
zu können, daß letztere unmöglich gemeint gewesen sein könnten,
da sie ja bekanntlich seine besten Freunde seien. Wenn er dann
die „Herren vom Evangelischen Wochenblatt“ wegen ihrer zweifellos