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Zur Begründung unserer Erklärung vom 28. Februar.
Ausführungen lediglich als „nichtssagenden Wortschwall“ aufzu—
fassen und im Uebrigen nur zu persönlichen Invektiven sich auf—
zuschwingen, namentlich gegen die Person des verehrten Herrn
Superintendenten. So ungern wir auch auf eine solche Sprache
uns einließen, so waren wir doch zu einem Eintreten für den
Herrn Superintendenten verpflichtet, was in der „Entgegnung“
in Nr. 63 der „Saarbr. Zeitung“ geschehen ist. Ein zweiter
Angriff, der in seiner Heftigkeit den ersten noch weit überbot,
erfolgte in Nr. 55 der „Neuen Saarbr. Zeitung“. (Anl. 9).
Statt der zu erwartenden sachlichen Haltung schüttet derselbe ein
wahrhaftes Füllhorn der schwerwiegendsten Verdächtigungen gegen
den sittlichen Charakter der Geistlichen aus, welche in einem
Blatte, das mit den Ansprüchen der „N. S. Z.“ ins Leben ge—
treten ist, geradezu unbegreiflich erscheinen. Es wird ihnen
folgendes untergeschoben: Sie haben bewußt etwas behauptet, was
mit der Wirklichkeit in Widerspruch steht, also einfache Lüge;
ihre Taktik ist der Ausdruck einer unaufrichtigen, zum offenen,
ehrlichen Kampfe unfähigen Gesinnung; sie stehen zu sehr im
Banne der Menschenfurcht, sind moralisch zu schwach, zu mutlos,
um die volle Konsequenz ihres Thuns und Treibens zu über—
schauen; fie treiben geistige, um nicht zu fagen, geistliche Falsch—
münzerei; sie erheben Anklagen mit heuchlerischer Geberde; sie
jammern, daß an ihnen Kritik geübt wird; sie haben in einer
bombastischen Erklärung den Streit vom Zaune gebrochen; sie
haben sich in ihrer Erklärung, „der gerade der wahrhaft christ—
liche, wahrhaft religiös gesinnte Teil unserer Geistlichkeit die
Unterschrift versagt hat,“ in die Feuerlinie des politischen Kampfes
gedrängt. Summa Summarum, diese Geistlichen sind eitel ehr—
lose Wichte. Nach Zeitungsankündigungen gedenkt Freiherr von
Stumm in den parlamentarischen Osterferien über dieselben
Geistlichen in Neunkirchen zu Gericht zu sitzen. Sollte das in
derselben Richtung geschehen, so würde ohne Zweifel eine große
Erregung in den Gemeinden die Folge sein, welche, soweit
meine Kenntnis reicht, sämtlich hinter ihren schwerverleumdeten
Pfarrern stehen.
Es erscheint als gänzlich überflüssig, über diese Angriffe
noch ein weiteres Wort zu verlieren. Vermutlich werden noch
andere aus demselben Geiste heraus in dem neuen Blatte ihnen