Full text : Die Geschichte unserer Heimat

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von dieser Zeit Palastgrafen beim Hochstift Metz nicht
mehr gab.
Das Lehensgut Püttlingen fiel an das Bistum Metz
zurück, beziehentlich — es vererbte sich durch weibliche Nach—
kommen auf Vollmars Enkelin Kunigunde, da es bei den
von den Kirchen und geistlichen Stiftungen herrührenden
Lehen gestattet war, daß diese auf Frauen übergehen
konnten. — Im Jahre 1257 erscheint ein Herr zu Forbach,
dessen Sohn „Johannes von Furpach“, ein „Ritter“, wie er
sich nennt, versprach und gelobte durch Urkunde vom Jahre
1341, dem Grafen Johann J. von Saarbrücken keinen Schaden
zu thun aus der Feste oder Burg, die er im Dorf oder
Bann zu Pütelyngen erbauen würde, „es seyn denn, daßer
solch Unrecht erlitten, daß er es wohl befugt seyn zuvor
die Sach vor dem Bischof von Metz oder dem Herzog von
Lothringen ausgetragen werden.“ Würde ihm keine Genug—
thuung, so sollte ihm freistehen den Grafen zu befehden, nach—
dem er es ihm acht Tage vorher verkündigt habe. Doch
hatte er hiervon ausgenommen „die Edelmane“ des Grafen,
welche vorkommenden Falles zu befehden er sich ein unge—
schmälertes Recht vorbehielt. Aus diesem Schriftstück geht
übrigens hervor, daß Johann von Forbach, den Herzog von
Lothringen und Bischof von Metz als Lehensherrn anerkannte.
Wir erfahren ferner, daß des letzten Herrn von Forbach
Tochter sich mit Johann J, Herrn von Crichingen, verheiratet
und diesem die Herrschaft Püttlingen im Köllerthale zuge—
bracht habe.
Crichingen, (Crichange) war eine kleine Herrschaft an
der deutschen Nied bei Falkenberg in Deutsch-Lothringen, etwa
2 Stunden hinter St. Nabor an der Straße nach Mörchingen
und Nanch — 6 Stunden von Forbach. Die Herrschaft
            
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