Full text : Die Geschichte unserer Heimat

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gehörten zur Pfarrei Völklingen. Die Schule der Evangelischen
war zu Fürstenhausen, die der Katholiken zu Wehrden. Vom
großen Zehnten bezog das Stift St. Arnual als Landes—
kirchenschaffnei s, die Herrschaft *8; von diesem erhielt
Warsberg “0. Vom kleinen Zehnten: Hanf, Flachs, Raps⸗
samen, Bienen, Lämmer, Gänse, Ferkel, Welschkorn zog die
Herrschaft *8, der lutherische Pfarrer zu Völklingen 138. Die
Einkünfte der Gemeinde waren die Waldnutzungen, die Ein—
standsgelder neuaufgenommener Gemeinsmannen, Grummet
von den Wiesen der auswärts Begüterten. Der Ertrag
wurde unter die Gemeinsmannen verteilt, wobei die Herr—
schaft mit ins Los ging. Die Gemeinde hatte in der
Langhalm und der Schmelzweide in dem herrschaftlichen Walde
Schiffsitters von Lichtmeß bis Georgentag Eichelmast gegen
eine gewisse Abgabe. Die Jagd stand der Herrschaft zu, auch
die Fischerei in dem Rossel- und Lauterbach.
Im Jahre 1572 hat hier bereits eine Eisenschmelze
bestanden, die Ausbeute an Eisenerz muß eine ziemlich
ergiebige gewesen sein. Wiederholt finden wir einzelne Nach—
richten vor, in welchen von der Eisenindustrie in Geislautern
die Rede ist. Später wurde auch ein Werk (1770) zur
Verzinnung des Weißbleches und zur Beize des schwarzen
Bleches errichte. Die Kohlengrube war früher in Privat—
besitz; 1621 fand ein gewisser Sorg auf dem Bann Kohlen
und 1622 hatte ein Föster Schyrn dort eine Grube; 1730
werden 2 Gruben genannt. Als der Kohlenbergbau im
Jahre 1815 an Preußen überging machte man hier einen
Versuch die gewonnenen Kohlen auf einer Eisenbahn nach der
Saar zu transportieren. Die königliche Gießerei in Berlin
wurde beauftragt einen Dampfwagen, den ersten der über—
haupt in Deutschland gebaut wurde, herzustellen. In Geis—
            
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