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zu Deutschland zurückgegeben und von den Franzosen
geräumt. — Die ersten Jahre im 18. Jahrhundert bieten
nichts bemerkenswertes, erst mit 1713 war wieder einmal
französische Einquartierung zu verzeichnen. Der Ort Völk—
lingen hatte 1628 68 Unterthanen, 1 Pfarrer, 5 Hirten,
1 Meyer, 18 Witwen, 1 Vormundschaft, 10 leerstehende
Häuser, 1630 gab es noch 12 Haushaltungen, 1635 waren
8 Leute im Dorfe vorhanden, 1688 wurden 41 katholische
Familien, 5 reformierte und 9 lutherische Familien mit
insgesamt 126 Kindern gezählt; im Jahre 1700 90 Häuser
mit 480 Bewohner, 1745 61 Haushaltungen mit 42 evange—
lischen, 1 reformierten, und 18 katholischen Familien;
1755 waren 74 Häuser vorhanden, davon hatten 19 Ziegel—
dach, die übrigen Strohdachung. — Im Orte gab es
65 Gemeindsmannen und 1 Hintersassen. Die Einwohner
waren sämtlich Leibeigene und Frohnter, von Frohnten war
nur befreit: der Pfarrer, der lutherische Schulmeister, der
Jäger, der Büttel und 2 Hirten. Die Hintersassen hatten
an die Graffchaft Schirmgeld zu entrichten. Im Dorf erhob
die Herrschaft einen Zoll. Die Gemeinde zahlte wegen des
Bann-Ofens und Wagegeld 5 Gulden 1 Batzen der Herr—
schaft; vom großen Zehnten bezog die Herrschaft 8, die
Landeskirchenschaffnei (St. Arnual) “/8 und Herr von Wars—
berg s. Vom kleinen Zehnten die Herrschaft *8, der
evangelische Pfarrer Us.
Die Einkünfte der Gemeinde bestanden aus dem Erlös
des Holzes, den verpachteten Gemeinde-Acker-Ländereien und dem
Wegegeld; ferner aus den Aufnahmegebühren und zwar von
Eingesessenen 15 Albus, von halben Einheimischen 1 Gulden
und von Fremden 2 Gulden. Die Hintersassen zahlten
jährlich 1 Gulden 15 Albus an die Gemeinde.