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1743 - 1744. Joh. Georg Bayer, Schulmeister zu Wal—
pershofen, wird Diakonus zu Völklingen und versieht Karlsbrunn.
1751-1769. Christian Konrad Seidel von Idstein,
Kantor und Praeceptor in St. Johann. 1727 - 1741 Pfarrer
zu Karlsbrunn, 1741 - 1751 Pfarrer zu Kölln.
1769 - 1777. Karl Roller erhielt wegen Kränklichkeit
einen Vikar.
Es wird dann weiter ein gewisser Wagner genannt.
Bis zur französischen Reunion 1680 — 1686 befand sich
kein Katholik in der Pfarrei Vöolklingen. Im Jahre 1686
erhielt die katholische Religion durch den Intendanten de la
Goupilliers Eingang durch Versprechungen von Abgaben- und
Einquartierungsfreiheit und anderen Vorteilen; einige Pfarr—
genossen traten zur katholischen Kirche über, ihnen erteilte
der Intendant Anteil an der Kirche. Einem Geistlichen aus
dem Kloster Wadgassen wurde der Gottesdienst übertragen,
die Kollatur fiel dem Bischof zu Trier zu.
Als katholische Geistliche werden genannt:
1739 N. Godel,
1743 Peter von Wadgassen,
1756 N. Koch, Geistlicher aus Wadgassen und dort
wohnhaft.
Die Besetzung der katholischen Pfarrstelle erfolgte, wie
eben erwähnt, durch Ordensbrüder aus der Abtei Wadgassen.
Eine Aenderung der Besetzungsverhältnisse trat mit der im
Jahre 1793 erfolgten Aufhebung der Abtei Wadgassen ein.
Die nunmehrigen katholischen Geistlichen kamen direkt aus
Trier, wo diese im Priesterseminar ihre Vorbildung genossen
haben. Es sind dies zum Unterschied von den Ordensgeistlichen
Weltgeistliche, das heißt: geistliche Herren, die keinem
Orden angehören.