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und ihm mit Leib und Leben, Gut und Blut untergeben
waren. Nach einem Verzeichnis der Einwohner aus dem
Jahre 1524 befanden sich im Banne des Völklinger Hofes
2 Freie, die Gebrüder Unbehand und Geratewohl im Dorf
Völklingen, sodann 88 bewohnte und 14 leerstehende Häuser,
39 Familien, darunter 17 Huber mit Fuhren, in Fürsten-—
hausen 8 bewohnte, 3 leerstehende Häuser, 8 Familien mit
3 Huber, in Wehrden 8 bewohnte, 1 leerstehendes Haus,
8 Familien mit 5 Huber (Höfen oder Bauerngütern), in
Lautern 8 bewohnte, 3 leerstehende Häuser, 8 Familien mit
3 Huber, in Knausholz 3 bewohnte, 3 Familien mit 1 Huber,
in Spittel 3 bewohnte, 3 Familien mit 1 Huber, in Ueber⸗
herrn 15 bewohnte, 15 Familien. Im Hofe waren begütert
22 Familien, die jedoch außerhalb des Vannes lebten. Die
Familien Unbehand und Geratewohl sind nach einigen
Jahrzehnten schon nicht mehr im Verzeichnis zu finden; im
Jahre 1549 wird noch ein Niklas Geratewohl genannt, von
da an fehlen von alle weiteren Nachrichten. Entweder sind
diese Familien aus der Gegend verzogen oder sie haben ihre
Freiheit verloren und sind wieder Leibeigene geworden.
Mannigfaltig waren, wie schon kurz angedeutet, die
Steuern und Abgaben in damaliger Zeit; da gab es außer
dem großen und kleinen Zehnten, einen Wiesenschaft,
einen Rauch-, einen Sendpfennig, Ohmgeld, Gefälle,
Salzsteuer, Kopel- und Kuppelgeld, außer den viel—
fachen Beschwerden, die der Frohndienst mit sich brachte.
(Besthaugt). Der Zehnte bestand in der Abgabe des 10. Teile
von der erbauten Ernte, der Wiesenschaft in der einer ge⸗—
wissen Menge Futters; die Schmalzweide, das war eine
Abgabe für das Austreiben der Schweizer in den Wald
(Eckernsteuer);, der Rauchpfennig mußte für jede Feuerstätte,