Full text : Die Geschichte unserer Heimat

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In der hiesigen Gemarkung besaßen die fränkischen
Könige Güter, die unter dem „Hof von Fulkolingos“ be—
zeichnet und die von Knechten oder Leibeigenen verwaltet
wurden. Kaiser Otto J. schenkte im Jahre 951 den Hof
(Hube) zu Völklingen dem Bischof Adelbert J. von Metz und
dieser belehnte im Jahre 1080 den Ahnherren der Grafen
von Saarbrücken mit Völklingen, das von dieser Zeit an
ununterbrochen bei dem Hause der Grafen, späteren Fuürsten
von Saarbrücken geblieben ist.

Die ältesten Lehnsbriefe üuber den Hof von Völklingen
fehlen. In dem aus dem Jahre 1475 vorliegenden wird
des Hofes Folklingen mit den Dörfern und Erden, die man
ackert und mit ackert, Diensten, Forstereien, Kirchenabgaben
(Patronat), Zöllen, Märkten, Messen, Fischereien, Mühlen,
Böschen, Weiden und andern desselben Hofes Zubehörungen
und Gerechtigkeiten gedacht.

Die noch vorhandenen Urkunden über den Hof von
Völklingen lassen wir hier folgen:

1140. Ezzelo de Folkelingen wird als Zeuge genannt.

1266. Graf Simon IV. von Saarbrücken gestattet dem
Ritter Friedrich, genannt Coffle, und seinen Leuten die Be—
holzigung an Brenn-, Bau⸗—⸗ und Geschirr-Holz in den

derselben überschritt bei letzterenm Orte die Saar und endete bei der
Steige zu Groß-Blittersdorf; der andere setzte sich bis zum Bach ober⸗
halb Bübingen fort. Die andere zog über Wehrden — Spurk — Wad—⸗
gafsen, eine dritte führte durch das Köllerthal bis nach Heusweiler, wo
fie sich mit der über den Riegelsberg pon Saarbrücken vereinigte und
eine vierte ging über Bous nach Trier, eine fünfte durch den
Warnt über Bolchen nach Metz.
            
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