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bis nach Lebach ist von den Römern angelegt, ferner führten
Römerstraßen von Obersalbach durch den Forstwald nach
Püttlingen und von da weiter nach Völklingen (Teufels—
poway) über Geislautern nach Ludweiler, von Burbach über
Louisenthal nach Völklingen. Durch den Kreuzwald führte
eine Römerstraße nach Bous-Merzig-Trier.
Eine Römerstraße ist auch die Straße gewesen, welche
fich über den Hahnenkopf nach Wadgassen hinzieht. Wir
glauben nunmehr den Nachweis erbracht zu haben, daß die
Römer hier seßhaft waren; ihr Wirken ist ein segensreiches
gewesen, Ackerbau und Viehzucht standen bei ihnen schon in
hoher Blüte und somit haben sie den Grund gelegt zu
dem Wohlstand, den wir in unserer Gegend noch heute
vorfinden. Doch auch die Römerherrschaft sollte ein Ende
finden.
Es kam die Zeit der Völkerwanderung; die deutschen
Stämme im Osten Germaniens fielen in das römische Reich
ein. Unter diesen Stämmen waren es die Allemanen,
welche die Römer in der Herrschaft über die hiesige Gegend
ablösten. Die Römer wurden vertrieben, es kamen für die
Zurückbleibenden Jahre des Jammers, der Not, der Be—
drückung und der Barbarei, bis auch die Allemanen einem
anderen deutschen Stamme — den Franken — weichen mußten.
Chlodwig der Frankenkönig hatte in der Schlacht bei Zülpich
1496 die Allemanen vernichtet und ihr Gebiet in ein rhein—⸗
fränkisches Herzogtum verwandelt. Chlodwig veranlaßte,
nachdem er Christ geworden war, viele segensreiche Ein⸗
richtungen. Seinem Beispiele folgten zahlreiche Unterthanen;
wir können darum diesen Zeitpunkt als denjenigen betrachten,
von welchem an die christliche Religion sich in unserer
Gegend ausgebreitet hat.