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hütte auf; dort wurden vor Jahren viele Fragmenke römischer
Ziegel, Bausteine, Kalksteine gefunden. Auf dem Geislauterner
Bann in der Nähe des Mühlendammes entdeckle man s. 3.
Ueberreste zweier Statuen, darunter einen gut ausgearbeiteten
Jupiterkopf; auch in Ludweiler wurden bei Anlegung der
Straße mehrere römische Muünzen und Gefäße gefunden.
Die unter dem Namen Rammelte oder „Alte Burg“
bekannte Waldparzelle, auf welcher heute der Rammelter
Schacht steht, bildete eine nach Westen geneigte länglich vier—
eckige Fläͤche, die südwestlich durch einen langen Erdwall und
Graben bedeckt gewesen, der zum teil jetzt zerstört ist. Der
nordöstliche Wall und Graben ist noch am besten erhalten;
hier ist ein befestigter Platz gewesen, der den Zweck hatte,
die im Thalgrunde zusammenlaufenden Straßen und das
füdlich davongelegene Flußgebiet zu sichern. Herr Pfarrer
Zickwolff hat hier s. Z. (18447) Ausgrabungen anstellen
lassen, bei welchen man auf Mauerwerke und Ziegelfragmente
stieß, auch wurden auf den daneben liegenden Feldern eimige
Male römische Münzen und Pfeilspitzen gefunden.
Der von hier aus nordöstlich nach dem Püttlinger Ge—
meindewalde hinaufführende Weg trägt bekanntlich den Namen
Ritterstraße unter Beziehung auf die in der Nähe
vorgefundenen Ueberbleibsel einer ansehnlichen römischen
Niederlasfung, die man im Volksmunde „Ritterschloß“
nennt. Unzweifelhaft hat das Castell Rammelte mit diesem
Ritterschloß in Verbindung gestanden. Auf dem Holzer Bann
im Walddistrikt Jungerwald stieß man 3000 Schritte von
der Straße auf drei Grabhügel, in welchem zahlreiche Aschen—
überreste gefunden wurden. Römische Munzen wurden auch
in der Nähe des Dorfes Cölln gefunden.
Die Straße von Ritterstraße über den Riegelsberg