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Alten, wie sie damals die Franzofen „klopften“'. Möge stets
ein treuer, vaterlandischer Sinn die Herzen der Jungen
und der Alten hier erfullen, der das teure Gut des Vater—
landes hoch- und festhält, allen Stürmen von außen, allen
Bestrebungen des Umsturzes von innen zum Trotz!
Die einstmals teils Ackerbautreibende, teils in herr—
schaftlichem Dienste beschäftigte Bevölkerung hat sich im
Laufe dieses Jahrhunderts mehr und mehr in eine Industrie—
arbeiter-Bevölkerung umgewandelt. Der gewaltige Aufschwung,
den der Bergbau im Saarkohlengebiet seit der Mitte dieses
Jahrhunderts genommen hat, die Anlegung der fiskalischen
Bergwerke in Dudweiler, Sulzbach, Altenwald, Von der Heydt,
Camphausen, Kreuzgraben, Göttelborn zog die Mehrheit der
stets anwachsenden Bevölkerung zu dieser lohnenden, aber
auch beschwerlichen und gefährlichen Erwerbe. Seitdem hat
sich der allgemeine Wohlstand, besonders auch durch die
Bemühungen der Bergbehörden, die dem fleißigen und streb—
samen Bergmann gegenüber stets eine freundlich fördernde
Stellung einnahmen (Wohnungsprämien) ganz bedeutend ge—
hoben und hat der enorme Aufschwung des Bergbaues in
den letzten Jahrzehnten auf die Entwickelung des hiesigen
Ortes den wohlthätigsten Einfluß ausgeübt. — Gegenwärtig
zählt das einstige kleine Walddorf über 1600 Einwohner,
darunter etwa 900 Evangelische, mit 2 Schulen, einer
evangelischen und einer katholischen mit je zwei Lehrkräften,
einem katholischen Bethaus und, wills Gott, demnächst einer
evangelischen Kirche.
Der allgemeine Fortschritt der Verhältnisse hat im
letzten Jahrzehnt einen bedeutenden Fortschritt auch im
kirchlichen Leben gezeitigt. Die immer mehr anwachsende
Zahl der evangelischen Bewohner von Holz hatte seit