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Hirtel kommt urkundlich zuerst 1428 vor. Der Ort
bestand 1756 aus 4 Häufern, 3 frohnbaren Gemeindsmännern
und 1 Hirten.
Holz gehörte nicht zum Köllerthale, sondern zum
Quierscheider Hofe. Das Dorf bildete erst nach dem Jahre
1716 eine eigene Gemeinde mit einem abgeschlossenen Banne.
Der Bann sonderte sich von Bersweiler ab und wurde be—
grenzt von Wahlscheid, dem herrschaftlichen Wald, Bietscheid
und Nutzhof. Im Jahre 1756 wurden 8 Häuser, 7 frohn⸗
bare Gemeindsmänner und 1 Hintersasse gezaählt. Das da—
selbst befindliche herrschaftliche Jägerhaus ist 1750 erbaut
worden. Von den Einwohnern waren 1756 6 Protestanten,
die übrigen Katholiken. Die Kinder protestantischer Religion
gingen nach Heusweiler, die katholische Konfession nach Ei—
weiler in die Schule. Seit neuerem hat Holz eine Post—
agentur, die 1600 Einwohner umfaßt, außerdem besteht hier
eine bergmännische Fortbildungsschule. Der Ort nimmt an
Ausdehnung und Einwohnern rasch zu.
Hieran anschließend lassen wir noch die Chronik der
Gemeinde Holz, zusammengestellt zur Feier der Grundstein—
legung zum Bau der evangelischen Kirche zu Holz am 17.
September 1899, folgen:
Die Ortschaft Holz im Kreise Saarbrücken, in der ehe—
maligen Graffchaft gleichen Namens gelegen, im Wesentlichen
heute ein großes Bergmannsdorf, hat sich aus kleinem An—
fang heraus zu dem entwickelt, was sie heute ist. In alter
Zeit bestand sie nur aus einigen wenigen Häusern, und wird
in einer alten Urkunde des 14. Jahrhunderts sogar „nur
ein Hof“ genannt. Im Jahre 1344 besaß Graf Johann II.
von Saarbrücken im Hofe Holz und Berscchpweiler eine
Wildbahn, wegen der er mit seinen Vasallen, besonders mit