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Gegenständen erhoben. Die Kirche zu Heusweiler ist sehr
alt; in einer Urkunde vom Jahre 12283 schenkt Graf Simon
das Patronat und den Zehnten der Kirche zu Kölln dem
Kloster Wadgassen. Wenn nun hierbei nichts von einer
anderen Kirche im Köllerthal erwähnt wird, so läßt sich
daraus folgern, daß Heusweiler bereits vom Kirchensprengel
Koölln abgesondert war. Die Kirche ist eine Stiftung der
Grafen von Saarbrücken, von ihnen erbaut und von ihnen
dotiert. Der Pfarrbezirk Heusweiler gehörte zur Diözese
Trier, Archidiakonat Merzig und begriff die Orte Heusweiler,
Ritterhof, Numborn, Bersweiler, Holz, Quierscheid.
Wir ersehen hieraus, daß sich die Kirchensprengel nicht
immer nach der Hofgrenze richteten, da hier beispielsweise
einige Orte, wie Quierscheid, Bersweiler, nicht zum Hofe
gehörten. Die Heusweiler Kirche bestand früher als die zu
Wahlschied, sonst wäre der näher gelegene Ort Quierscheid
nicht nach Heusweiler eingepfarrt worden. Aus den Archiven
erfahren wir über die Pfarrei folgendes: 1300 -1522 waren
Pfarrer Nikolaus von Saarburg, 1523-1539 Peter von
Rodt oder Rodkirchen, ein Priester aus dem trierischen Bis—
tum wird zum Pfarrer zu Hußweiler und der Niklaskapelle
zu Numborn präsentiert. 15339 -51548 Martin von Trier,
Pfarrer zu Heusweiler und St. Niklas, 1548 -1553 Niko—
laus Hufnagel von Neuwiller, Priester aus dem Bistum
Trier, 1553 —1561 Jakob Dreistern oder Dreisenis aus
Trier, resignierte, 1361 —-1566 Johann Lützelberger der letzie
katholische Pfarrer bis zur Reunionszeit in Heusweiler. Mit
Einführung der Lehre Augsburgischer Konfession wurde der
Pfarrsprengel nicht verändert, vielmehr erweitert, indem
Wahlschied, bestehend aus Wahlschied und Lummerschied mit
demselben vereinigt wurde. So ist es geblieben, bis vor