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einige Güter und Berechtigungen hier; Gottfried von
Gunteringen, wahrscheinlich ein Nachkomme desselben ver—
pfändete 1384 den halben Zehnten zu Guichenbach an Nikol.
Meyer zu Reichenbach, von welchem allen Anschein nach
derselbe an die Abtei Wadgassen überging, die noch im
Jahre 1740 s derselben besaß, das man den Mulenzehnten
nannte. Dieser Zehnte wurde auf dem Güchenbacher und
Hilsbacher Bann erhoben, welchen Bezirk man das Maul—
End zu nennen pflegte. Ueber die Erhebung desselben ent—
stand zwischen Wadgassen und der Saarbrücken'schen Regierung
mehemals Streit, schließlich wurde dieser Zehntenteil dem
Stifte St. Arnual zur Köllner Pfarrbesoldung überlassen.
Den kleinen Zehnten bezog der Köllner Pfarrer allein.
Am 9. Juli 1814 wurde in Folge Verordnung der
K. K. Oesterreichischen Landesadministration durch den
Spezial-Kommissar Wahlster Besitz von Guichenbach genommen
und Deutschland einverleibt. Dies meldete der Maire
Joh. Braun der Mairie Saarbrücken mit der Bemerkung,
daß er als deutscher Unterthan die Stelle als Maire von
Sellerbach nicht mehr länger verwalten könne. Am soge—
nannten Riegelsberg entstand im Jahre 1770 -1780 eine
Ansiedelung, eme Bergmannskolonit Der Schacht Von der
Heydt war 1752 angelegt worden, doch wurde erst in den
letzten Jahrzehnten sein Betrieb in erheblicher Weise gesteigert.
Die Kolonien am Riegelsberg vergrößerten sich; es entstanden
die Ortsteile Buchenschachen und Pflugscheidt, die gegenwärtig
mit Kölln, Sellerbach, Engelfangen Walpershofen, Hilschbach,
Ueberhofen und der Grube Von der Hehdi den Verwaltungs—
bezirk der Bürgermeisterei Riegelsberg umfassen. Seit einem
Jahrzehnt befindet sich in Riegelsberg bezw. in Buchenschachen
eine neue katholische und eine neue evangelische Kirche. Ein