Full text : Die Geschichte unserer Heimat

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Gemeindsmänner; keine Gemeindegüter, ausgenommen ein
mit Heusweiler und Walpershofen auf dem Banne des
letzteren Ortes gelegenes gemeinschaftliches Allmend. Von den
Einwohnern waren in damaliger Zeit 4 evangelisch und
2 katholisch, ihr Pfarrsprengel war Kölln bis 1740, von
welcher Zeit die Evangelischen nach Heusweiler gewiesen
wurden. Am Dilsburger Bach liegt die Neumühle, die 1680
zerstört, spaͤter wieder aufgebaut wurde.
Bitscheid kommt in Urkunden vom Jahre 1372 als
Bitsch, Bietscheid, Butscheid vor. Im Jahre 1756 wurden
5Häuser mit 4 frohnbaren Unterthanen gezählt. Die
lutherischen Einwohner sind seit 1740 nach Heusweiler ge⸗
pfarrt, früher gehörten diese nach Kölln.
Hilschbach hat seinen Namen von dem Holz oder
Hülsbach, der von da durch Dilsburg fließend, sich mit dem
Bersweiler-Bach vereinigt. 1756 bestanden dort 6 Häuser
mit 4 frohnbaren Gemeindsmännern, dem Meyer und Büttel.
Alle Einwohner waren evangelischer Religion und nach Kölln
gepfarrt. Ungefähr vom Jahre 1700 -1770 war Hilschbach
der Sitz des Meyers vom ganzen Köllerthale. Auf dem
Banne lag ein kleiner herrschaftlicher Wald, eine herrschaftliche
Erbbestands-Ziegelhütte und einige Gemeindebüsche oder Rod—
hecken, aus welchen die Gemeinde einige Einkünfte bezog.
1800 wurden 7 Häuser mit 36 Seelen gezählt.
Guichenbach, auch Güchenbach, Gibichenbach genannt,
liegt an der Straße von Saarbrücken nach Heusweiler in
einem kleinen Thale, das der Steelerbach durchfließt, der
unterhalb des Dorfes die Mausbach aufnimmt und sich nach
kurzem Laufe in den Köllerbach ergießt. Der Ort wird
1338 bereits urkundlich genannt. Johann Mule, ein Edel—
knecht von Gibichenbach und Burgmann zu Saarbrücken hatte
            
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