Full text : Die Geschichte unserer Heimat

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Schäferei und herrschaftlichen Hof nebst einen Teil des
Dorfes Kölln und Engelfangen, 18 Häuser, im Beisein der
Hauptleute Gauch und Weiler in Asche gelegt.“ Das Schloß
wurde zum Teil wieder aufgebaut um einige Jahre später
(1690) wieder zerstört zu werden. Es blieb nichts weiter
als ein herrschaftliche Hofgut, das verpachtet war. 1730
erscheint ein Rentmeister Hufschlag als Pächter; er zahlte
310 Gulden Pachtpreis. Der Hof bestand damals aus
einem Gebäude von Steinen und einem Hause aus Holz,
beide waren mit Stroh gedeckt und fehr schadhaft. Zum
Hofe gehörte eine ansehnliche Fläche Ackerland, Wiesen zu
20 Wagen Heu und Weide für 800 Stück Schafe, die auf
den Fluren Engelfangen, Rittenhofen Herchenbach, Walpers⸗
hofen, Bietscheid, Rittenhof zur Weide geführt werden durften.
Im Jahre 1756 wurde die Schäferei wieder auf herrschaft—
liche Rechnung betrieben; im Hofhaus befand sich das Lokal
für die evangelische Schule der Pfarrei Kölln Später gab
Fürst Wilhelm Heinrich das verfallen. Gemäuer den benach—
barten Dorfbewohnern preis, welche die Steine zum Bauen
ihrer Häuser verwendeten Gegen Ende des 18. Jahrhunderts
(1796) waren noch 5 verstümmelte Türme von der ehemaligen
Burg sichtbat. Die Flurnamen von Bucherbach werden heute
noch fortgeführt sie heißen Schachten, auf der Sarper, der
Haag, Allbach, Herchenbacher Klingk, Frauenwald und Hulz—
weiler Bann.

Engelfangen. Das Dorf Engelfangen liegt am Ab—
hang des Berges „Steige“, auf der linken Seite des Köller—
baches. Nach Urkunden vom Jahre 1400 gehörte der Ort
zum Köllerthaler Hofe und hieß damals Ingelfingen oder
Ingelfangen. Der Berg, an dessen westlichen Abhang
das Dorf liegt, wird wie eingangs schon erwähnt die „Steige“
            
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