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Leute herausgestellt. Deshalb wurde die Kinderpflege aufgegeben
und fortan nur alte Leute aufgenommen. Jetzt haben 43 alte
Männer und Frauen hier ein Altersheim. Der Pflegesatz beträgt
für Selbstversorger 500 Franken im Monat, während für städtische
Pfleglinge 15 Franken für den Tag vergütet werden. Diese
Pfleglinge erhalten ein monatliches Taschengeld von 25 Franken.
Drei Schwestern sind in der Anstalt tätig. Im Jahre 1924 wurde
das Haus aufgestockt und mit Zentralheizung versehen.
240) Haus Rotenbühl.
Eine weitere erfreuliche Zuwendung wurde der Gemeinde
durch Herrn Fritz Heckel und Frau Johanna, geb. Scheer, ge⸗
macht. Dieselben überließen ihr an der Scheidterstraße gelegenes
Grundstüch „Landhaus Rotenbühl“ der evangelischen Gemeinde
zum Preise von 60000 Mark mit der Maßgabe, daß der Kauf—
preis ohne Berechnung von Zinsen im Laufe von 20 Jahren
durch jährliche Ratenzahlung von je 3000 Mark abgetragen werden
solle, und mit der Bedingung, daß der Besitz einem sozialcharita—
tiven Zwecke dienstbar gemacht werde. Der Besitz sollte,
solange die Eheleute Heckel lebten, unveräußerlich sein. Da der
Wert des Grundstücks und des Landhauses den Kaufpreis um
mindestens 40000 Mark überstieg, so vollzog das Presbyterium
und die größere Gemeindevertretung den Kaufvertrag unter dank—
barer Anerkennung der hochherzigen Gesinnung, mit der dieses
Anerbieten gemacht worden war, und beschloß, das Landhaus zu—
nächst zu einem Genesungsheim für kranke und verwundete Soldaten
einzurichten. Das Presbyterium bewilligte für die Einrichtung
3000 Mark, wozu noch durch Pfarrer Reichard gesammelte