Full text : Geschichte der evangelischen Gemeinde St. Johann zu Saarbrücken zur 200 jährigen Erinnerungs-Feier der am 24. Juni 1727 erfolgten Einweihung der alten Kirche

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Also unterschrieben:
Philips Graf zu Nassau.“
„Bald hernach ward gesteuert von einem guten Freund
20 Gulden.“
„Von einem begüterten Bürger anno 1606 60 Gulden.“
Unter diese Nachricht hat Pfarrer Johannes Ruß geschrieben:
„Gott störe das Böse und mehre das Gute!“

Von Zuwendungen zu dieser Almosenstiftung lesen wir in
dem alten St. Johanner Almosenbuch folgendes: 1611,Weiland
der ehrenfeste und hochachtbare Herr Georg Aichelberger,
gewesener Ratsschöff und Wadgassischer Propst zu Saarbrücken,
und Frau Maria (Köhl) von Dirmstein, gewesene Eheleute selig,
haben den Hausarmen laut ihres hinterlassenen Testaments zu
Saarbrücken, St. Johann und Ensheim an Capitalgeld legiert
und an Herrn Thomas Bruch, jetzigen Propst und Gerichtsschöffen
zu empfahen angewiesen, tut 400 Gulden, welche Jahrs uff
Joannis Baptistae zinsen 24 Gulden; tut allhier zum dritten
Teil Jahrs 8 Gulden.“
1684 Nach geendigtem langwierigem Krieg hat man diese
Kapitalien wieder zusammengesucht, welche mehrenteils verloren ge—
wesen. Da haben sich durch große Muhe wieder zusammengefunden
ohngefähr 1264 Gulden, 37 Kreuzer und sind wieder aufs neu
Herrschaft wegen verbrieft worden.
1751 stiftete Herr Johann Philipp Karcher, hiesiger Bürger
und Handelsmann, 500 Gulden.
1757 Herr Gerichtsmann Magnus Schellenberger,
Bürger und Bäckermeister dahier, 20 Gulden.
1776 Herr Philipp Schmidtenborn und dessen Schwester
von St. Johann haben der Stadtarmenkasse ein Kapital von 100
Gulden vermacht durch Übertragung einer Handschrift von Jakob
Silbereysen, 100 Gulden.
1780 Johannes Anton Zix, Bürger und Handelsmann
dahier, 250 Gulden.
1785 ist mir Ansteti-Müller die Armen-Kassenrechnung über⸗
tragen worden; da war der ganze, Funz“ (Fonds) sowohl in Obligationen
            
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