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24. Stiftungen und Vermächtnisse.
a) Die Almosen-Stiftung von St. Johann.
Über die Entstehung dieser Stiftung berichtet eine alte Hand⸗
schrift im Stadtarchiv folgendes:
„Der ernvest Wolffgang Philips Hesinger, Königl. Würden
aus Schweden oberst Rat Kämmerling hat in anno 1596 durch
seinen Schwagern Herrn Veit Klein, Schmied und Gerichts⸗
schöffen zu St. Johann, so ab zweyen Wiesenplätzen zu Sarprucken
in Molstetter Weg bey oder ums die Loyswiese) gelegen, ge⸗
löset und Heinrich Bannbäckern verkauft worden, in dieses
Almusen zum ersten legiert (gestiftet). Solches Kaufgeld tut vierzig
sechs Gulden Sarpr. Währung. Der Allmächtige wölle diese
Guttat zeitlich und ewig belohnen.“
„Herr Philips Koch 1596, Kantengießer und Gerichtsschöff
zu St. Johann, den Armen Capitalis legiert, Unterpfand seine
Nahrung, tut ... 20 Gulden
Item Hans Müller, auch Gerichtsschöff auch daselbst,
legiert. .. 20
Item Veit Klein, Gerichtsschöff. 10
Item Casper Taixon, jetzt Burgenmeiste .10
Summa Capitalis 106 Gulden
Von solchem versprochenen Geld in die immerwährende
Almusen gehörig ist von den Debitoren (Schuldnern) obgenannt
bewilligt, zugesagt und versprochen worden, solches bis zur Ablösung
jedes Jahrs uf Joannis Baptistae (24. Juni) von 20 Gulden
Capital einen Gulden davon zu verzinsen.
1) Sie gehörte wohl der Loys⸗ oder Eligius⸗-⸗Zunft der Metallarbeiter.