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Feldgeistlicher in den Heeresdienst und wurde im Jahre 1916
Divisionspfarrer der 119. Infanteriedivision, kehrte im Jahre
1917 auf Verlangen der Gemeinde zurück, wurde aber noch in
demselben Jahre in den Zentralausschuß für innere Mission in
Berlin berufen und erhielt die Würde eines Doktors der Theologie.
1909 - 1912 Richard Wick. Im Jahre 1909 wurde
eine dritte Pfarrstelle gegründet und Richard Wick in die—
selbe gewählt. Er war im Jahre 1883 in Naugard (Pommern)
geboren, besuchte das Gymnasium in Siegburg und das Marzellen⸗
gymnasium in Köln, studierte in Leipzig, Berlin, Marburg und
Bonn, wurde 1908 Synodalvikar in Bonn, 1909 ordiniert und
in demselben Jahre nach Saarbrücken berufen, nahm aber schon
im Jahre 1912 einen Ruf als Pfarrer an die Deutsche Gemeinde
in Buenos Aires an.
Seit 19183 Gustav Halke, geboren zu St. Johann am
16. Januar 1877, besuchte die Gymnasien zu Kreuznach und Bonn
und die Universität Bonn, bestand 1901 die 1. Prüfung, diente
vom 1. Oktober 1901 bis 1. Oktober 1902 beim 160. Inf.Regt.
zu Bonn, war dann Lehrvikar in Dieringhausen, bestand 1903
die 2. Prüfung, war vom 1. Januar 1904 bis 1. Mai 1904
Hilfsprediger und Hafenmissionar in Ruhrort, vom 1. Juni
bis 31. Oktbr. 1904 Synodalvikar in Mülheim an der Mosel,
vom 1. Novbbr. 1904 bis 1. Juni 1905 Hilfsprediger und
Krankenhausprediger in Barmen, ordiniert am 27. November 1904
in Barmen, am 1. Juni 1905 Synodalvbikar in Friedrichsthal
und heiratete dort Anna Marie Halke. Im Jahre 1907
trat er als Vertreter des erkrankten Pfarrers Lichnock ein,
wurde dann Pfarrer in Sulzbach bei Grumbach und im Jahre
1913 als dritter Pfarrer nach St. Johann berufen.
Bei Beginn des Wellkrieges wurde er zum Heeresdienst
einberufen, erhielt das Eiserne Kreuz 2. Klasse und wurde zum
Reserveoffizier ernannt. Im Jahre 1917 kehrte er auf Verlangen
der Gemeindevertretung zurück und wurde 1918 zweiter Pfarrer.
Er verfaßte „Lebensfragen für Konfirmanden“ und hielt auch
religionswissenschaftliche Vorträge.