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Universitäten zu Bonn, Halle, Berlin 1847 -51, bestand 1851
die 1. theol. Prüfung, 1853 die philologische Prüfung und die
2. theol. Prüfung, legte das Probejahr an den Gymnasien zu
Emmerich und Mörs 1853 —1854 zurück, wurde am 25. Mai 1855
Rektor in Simmern und Pfarrer von Ohlweiler, kam nach Petersens
Tode am 8. September als zweiter Pfarrer nach St. Johann und
ging 1868 als Pfarrer der 16. Division nach Mainz, machte als
Feldprediger den Feldzug gegen Frankreich mit, wurde 1872 Pfarrer
der 22. Division mit dem Wohnsitze in Mainz wo er am 24.
Febr. 1884 starb. Er besaß das Eiserne Kreuz II. Klasse und
den Kronenorden IV. Klasse. Im Jahre 1866 gab er zwei
Predigten über, Heidentum und Christentum“ heraus. (Saarbrũcken
bei Chr. Möllinger.)
1869 - 1888 Georg Dörmer, geboren 2. Oktober 1828
als Sohn des Pfarrers Dörmer zu Niederhausen bei Münster
am Stein, besuchte das Gymnasium in Kreuznach und die Uni—
versität Bonn, war Vikar in Weinsheim und Rüdesheim, wurde
1853 Pfarrer in Altwied und am 11. April 1869 an Hunraths
Stelle zweiter Pfarrer in St. Johann. Bei der Einführung ins
Amt sprach der Superintendent Schirmer über Phil. 4, 13:
„Ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht, Christus.“
Dörmer predigte über 2. Kor. 4, 5257: „Wir predigen nicht
uns selbst, sondern Jesum Christ, daß er sei der Herr, wir aber
seine Knechte um Jesu willen. Dörmer zeigte seine rheinische
Natur in freundlich heiterem Wesen. Er starb am 8. Dezbr. 1888.
Er war verheiratet mit Sophie Peltzer von Krefeld, geboren
am 6. Juni 1831, * am 14. Aug. 1879. Seit Sohn Adolf
war Rechtsanwalt und ein tätiges Mitglied des Presbyteriums( 1898).
1890 - 1909 Wilhelm Lichnock, geboren am 2. Mai
1838 in Köln, studierte in Halle und Bonn, wurde am 25. Okt.
1863 ordiniert und Synodalvikar der Kreissynode Saarbrücken.
Von 1865 bis 1869 war er Pfarrer in Kappeln (Hunsrück),
von 1869 — 1890 Pfarrer in Dudweiler, kam 1890 an Dörmers
Stelle nach St. Johann, wurde nach Ilse erster Pfarrer und 1907
Superintendent der Synode St. Johann. In demselben Jahre
erkrankte er und trat am 1. Juli 1909 in den Ruhestand. Er