Full text : Geschichte der evangelischen Gemeinde St. Johann zu Saarbrücken zur 200 jährigen Erinnerungs-Feier der am 24. Juni 1727 erfolgten Einweihung der alten Kirche

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die von Thomas Brems gearbeitete Taufkanne und Hostien⸗
dose von den Herren K. Knipper senior und junior geschenkt.
In der unter der Orgelempore liegenden Sakristei sind auf
dem dreiteiligen Fenster die Bilder Luthers, Melanchthons und
Calvins zu sehen, auf dem einteiligen Fenster ist der segnende
Christus dargestellt. Die vier Bilder sind eine Stiftung der
Familie Adolf Doermer, der in Eichenholz geschnitzte Altar ist
ein Geschentk des Herrn W. Wüllenweber. Hier stehen die
Modelle der Bildsäulen des Petrus und Johannes, die in der
Größe von 2,10 Metern auf dem Südgiebel des Querschiffs neben
dem Kreuz stehen. Dort hängt auch die künstlerisch ausgeführte
Urkunde über die Einweihung der Kirche am 6. Juli 1898.
Die Altarbekleidungen sind von Frau Ledig in Malstatt gestickt
und von Frau Pabst, geb. Mühlhaus, Frau Otto Mügel,
Herrn Gustav Ottensmeier und der Familie Daniel Rausch
gestiftet. Die kupfernen Opferbüchsen sind von Gaben der Fräulein
Helene Hartung und Ida Karcher, eine Anzahl Bücher und
sonstige Gebrauchsgegenstände von den Erben der Frau Martens
und des Herrn K. Michler beschafft.
Die Ausmalung der Kirche ist von Valentin Martin ent—
worfen und von den Dekorationsmalern Ledig und Rauh, die
Ausmalung der Sakristei, der Vorhalle und der Treppentürme
von Chr. Woytt junior ausgeführt.
Die Fenster des Querschiffs und des Chors sind von Prof.
Linnemann in Frankfurt a. M. gemalt und gebrannt. Sie
enthalten wegen der Nähe der Orgel Beziehungen zur Musik:
Mirjam mit der Pauke, gestiftet von der Familie Fritz Francke,
und David mit der Harfe, gestiftet von Familie F. Reinhold.
Auf den Fenstern des nördlichen Armes des Querschiffes
sind die Geburt und die Taufe Jesu dargestellt. Das erstere Bild
ist von Kommerzienrat Emil Haldy und Frau, das letztere von
den Fräulein Julie und Ernestine Köhl gestiftet. In den kleinen
Fenstern unter der Empore ist die Arche Noah und der Hahn als Sinn⸗
bild der Wachsamkeit dargestellt. Das erste Bild ist von Fräulein
Luise Bruch, das andere von Herrn Ed. Brenner und Frau
            
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