Full text : Geschichte der evangelischen Gemeinde St. Johann zu Saarbrücken zur 200 jährigen Erinnerungs-Feier der am 24. Juni 1727 erfolgten Einweihung der alten Kirche

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das Bild des guten Hirten angebracht, eine Stiftung des Herrn
Gustav Bruch (f 7. Januar 1899). In der Südostecke der
Halle sieht man den Porträtkopf des Erbauers der Kirche
Heinrich Güth.
Die innere Eingangstür führt uns in die hochgewölbte
weite Kirchenhalle. Vor uns, im Chorraum, sehen wir die von der
Firma Voit & Söhne in Durlach erbaute Orgel in ihrem prächtigen
Gehäuse, das von zwei Posaunen blasenden Engeln, einem Tiroler
Kunstschnitzwerk, gekrönt ist. Die Orgel, welche 30 klingende
Register mit mehr als 2000 Pfeifen enthält, wird durch einen
elektrischen Motor angetrieben.
Unter der Orgelempore befindet sich der auf zwei schwarzen
Marmorsäulen ruhende Altar, der von der Familie Gustav
Schmoll gestiftet ist. Zwischen diesen Säulen sehen wir das Bild
des guten Hirten, in dem dreieckigen Altaraufsatz, der von Fialen
umgeben und mit einem Kreuz gekrönt ist, das symbolische Lamm
Gottes. Die silbernen vergoldeten Altarleuchter sind von dem
St. Johanner Goldschmied Thomas Brems verfertigt und von
Herrn J. H. Müller gestiftet. Die schöne Altarbibel ist ein Geschenk
des Beigeordneten Okonomierats August Klein (5 1921).
Die Kanzel, eine Stistung der Familie Karcher, ruht auf einem
von 6 rotgelben Marmorsäulen umgebenen Sockel. In die Brüstung
sind die Brustbilder von vier Vertretern christlicher Beredsamkeit
eingelassen: der Apostel Paulus, der Kirchenvater Augustinus, Dr.
Luther und Geiler von Kaisersberg. Die große Kanzelbibel ist
ein Geschenk von Herrn Karl Lohmeyer. Der Kanzel gegenüber
befindet sich der Taufstein, eine Stiftung der Frau Joh. Deeß.
Die von Herrn Ernst Schubert geschenkte bronzene im Innern
versilberte und vergoldete Taufschüssel zeigt in getriebener Arbeit
die Taufe Jesu. Neben dem Taufstein steht das von den Fräulein
Luise und Berta Bruch gestiftete Lesepult, ein schönes Erzeugnis
der Schmiedekunst, in dem die St. Johanner Rose zu einem
Blumenkorb verarbeitet ist. Der schmiedeeiserne Taufkannenständer
ist ein Geschenk von Herrn Karl Knipper junior. Die von
Gabriel Hermeling in Köln verfertigte Abendmahlskanne nebst
Kelch und Brotteller ist von der Familie Theodor Sehmer,
            
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