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nicht mehr genügen; eine neue geräumige Kirche war daher ein
dringendes Bedürfnis. Sie sollte nach Johannes dem Täufer,
dem die Stadt ihren Namen verdankte, Johanneskirche genannt
werden. Im Jahre 1892 wurde ein Wettbewerb ausgeschrieben,
der den Eingang von 58 Entwürfen zur Folge hatte. Unter
diesen wurde der Entwurf des Architekten Heinrich Güth, der
einer St. Johanner Familie entstammte, mit dem zweiten Preise
ausgezeichnet und nach dem Vorschlag des Geheimen Regierungs—
rates und Professors Raschdorff in Berlin zur Ausführung
Architekt Heinrich Güth.