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Schmuck unserer Städte und ein wirkungsvolles Vermächtnis an
die Nachwelt. Die Erinnerung an die ruhmreiche Zeit von 1870
ist in unsern Städten allezeit treu festgehalten worden. Besonders
lieen sich die Kriegervereine die Pflege der nationalen Erinnerungen
angelegen sein. Der 1872 begründete Kriegerverein der Städte
Saarbrücken und St. Johann hielt zuerst am 6. August 1873
eine Gedenkfeier im Ehrental ab; später übernahm diese schöne
Pflicht der 1874 gestiftete Saarbrücker Kriegerverein, während
der erstere Verein sich auf dem St. Johanner Friedhof alljährlich
an dem gleichen Tage zu einer erhebenden Feier versammelt. Das
25 jährige Erinnerungsfest an die Schlacht wurde am 6. August 1895
in großartiger Weise zugleich als Kriegerverbandsfest gefeiert. Der
Großherzog von Baden beehrte an diesem Tage als
Vertreter des Kaisers die Städte mit seinem Besuche und wurde
als einer der Begründer des Deutsches Reiches mit Jubel begrüßt.
Tausende von alten Kriegern besuchten damals die Städte und
das Schlachtfeld und verlebten hier schöne Tage des Wiedersehens
und der Erinnerung an die große Zeit.
Auch in dem heranwachsenden Geschlechte wird das Gedächtnis
der drangvollen und erhebenden Zeit wach gehalten und in den
jungen Herzen das heilige Feuer der Vaterlandsliebe geschürt.
Die Schulen unserer Städte zogen früher alljährlich am 6. August
auf das Schlachtfeld und in das Ehrental hinaus, um die Gräber
der Gefallenen zu schmücken und der Jugend die Erinnerung
an Deutschlands große Zeit immer wieder einzuprägen. Und noch
immer kommen von nah und fern Vereine und einzelne zum
Besuche der weihevollen Stätten, die den Namen Saarbrücken
und St. Johann einen weitbekannten historischen Klang verliehen
haben.
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