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utpote cujus felicibus auspiciis non minus quam pia
liberalitate anno aetatis LXXIVo et post delatam in
comitatum Saraepontanum successionem secundo,
oaedom invicem templi ante XL annos tempore gallicae
sic dictae reunionis Evangelicis ablati et nondum re—
stituti ad civium praeces ac vota de novo structae sunt
Quod
ut in majorem Dei gloriam atque écclesiae
incrementum cedat, faxit ipse
DEUS OPTIMDOS MAXIMVUS.
In deutscher Übersetzung:
Gedächtnis des ersten Steines, welchen im Jahre des Heils
1725 am 4. April legte in dem Grunde des heiligen Gotteshauses
unter dem beständigen Mehrer des Reiches, Kaiser Karl VI.,
der erlauchte und erhabene Graf und Herr, Herr Friedrich Ludwig,
Graf von Saarbrücken und Saarwerden, Herr in Lahr, Wies⸗
baden und Idstein usw. und des durchlauchtigen Nassauischen
Hauses Senior.
Vater des Vaterlandes, unter dessen glücklicher Herrschaft
und frommer Freigebigkeit im 74. Lebensjahre und im 2. Jahre
nach erlangter Nachfolge in der Grafschaft Saarbrücken dieses
Gotteshaus an Stelle der Kirche, die vor 40 Jahren zur Zeit
der sogenannten französischen Reunion den Evangelischen genommen
und noch nicht zurückerstattet ist, auf die Bitten und Gelübden
der Bürger aufs neue erbaut worden ist. Das lasse der allgütige
und allmächtige Gott zu seiner größeren Herrlichkeit und der
Kirche Wachstum gedeihen.
„Vier Pläne“, so schreibt Karl Lohmeyer im Saarbrücker
Heft des Rheinischen Vereins für Denkmalspflege und Heimat⸗
schutz (1912) „zu diesem Gotteshaus hatte ein Werkmeister Bernhard
Traboco gefertigt, und auch der Werkmeister Jost Bager von
Wiesbaden scheint in irgend welcher Weise, vielleicht nur gutachtlich,
dabei beteiligt gewesen zu sein. Es werden ihm wenigstens „vor
gehabte bemühung und Reise nach Idstein, den hiesigen Kirchen—
bau und Riß betreffend, 15 Gulden nach der St. Johanner Kirchenbau⸗
rechnung gereicht. (St. Johanner Neue Kirchenbau-Rechnung 1725