An besonderer Gewerbesteuer wurden vom Bergfiskus auf
Brund eines Abkommens 120 000, — Mark gezahlt.
Seit 1894 ist eine Biersteuer und Lustbarkeitssteuer einge⸗
führt. Dieselben ergaben:
1913 1914 1919 1920
AM AM A AM
1044,39 3437,40 1012,094 1940,71
922 — 276 — 5 480 21 903
Biersteuer ..
Lustbarkeitssteuer
Es gingen ein an:
Hundesteuer.. 1035,— 886,50 271,50 1123, -
Warenumsatzsteuer. 4,80 — 804,84 3074,31
Zuwachssteuer. — — — 11563,62
Auf der Agentur der Kreissparkasse wurden eingezahlt: im
Jahre 1909: 29 758,00 Mark, 1910: 22 107,85 Mark, 1911:
43 110- Mark, 1912: 35 353,37 Mark, 1913: 51 685, 00 Mark,
1914: 41 023.00 Mark, 1915: 27 835,00 Mark.
Auf dem Gemeindebann zählte man im Jahre 1913: 6 266
Obstbäume in 653 Gehöften und Hausgärten. Ein Obst-⸗ und
Gartenbauverein widmet sich der Pflege und Verbesserung des
Obstbaues. Die landwirtschaftliche Lokalabteilung Quierschied
zählte im Jahre 1913: 291 Mitglieder. Der Viehbestand belief
sich in demselben Jahre auf 125 Pferde, 251 Rinder, 367
Schweine, 869 Ziegen, 14 Schafe. In 656 Haushaltungen wurde
Vieh gehalten.
11. Das Vereinswesen
Im Jahre 1862 bildete sich nach dem Vorbild der auf An—
regung des Dechanten Oesterling in Dudweiler ins Leben ge—
kretenen Knappen-Vereine auch in Quierschied ein derartiger
Verein, aus dem der noch heute bestehende „Alte Bergmanns—
Sterbeverein“ hervorgegangen ist. Später trat neben diesen
Verein noch der „St. Barbara Knappenverein“ und der Sterbe—
overein der Hüttenarbeiter (Laurentius-Sterbeverein). Kurz
nach dem Kriege 1870 schlossen sich die Viehhalter zu einem
Viehversicherungsverein zusammen, um sich besser als bisher
gegen Viehverluste, wie Seuchen usw. zu schützen. Aus diesem
ging dann als besondere Gruppe der Landwirtschaftliche Ver—
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