der Grundstein zu der Anstalt gelegt, und am 8. Oktober 1910
konnte das Gebäude durch den Geheimen Bergrat Cleff einge—
weihl werden. Bauleiter war der Landesbauinspektor Abel.
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Knappschaftstrankenhaus im Fischbachtale bei Quierschied.
Das Haus liegt in hohem Buchenwald auf einem 6,3 Hektar
großen, nach Südosten und der Straße Fischbach —Quierschied
sanft abfallenden Berghang, etwa 1 Kilometer nördlich des
Dorfes Fischbach, 2 Kilometer vom Bahnhof Camphausen und
1,5 Kilometer vom Bahnhof Brefeld entfernt. Das Haupt—⸗
gebäude ist 134 Meter lang; es ist im Stil der deutschen Spätrenaissance
erbaut mit Anklängen an einfache barocke Formen.
Ueber dem Eingang befindet sich ein Flach-Relief, welches einen
Bergmann in der Grube, einen Verletzten und eine Aeskulap⸗
schlange (das Symbol der Heilkunst) darstellt. Das Hauptge—
bäude enthält Liegehallen, eine elektrische Anlage, ein Röntgenzimmer,
einen Saal für medito-mechanische Behandlung, ver—
schiedenartige Bäder, einen Sterilisierraum und einen Operationslaal.
Außer dem Hauptgebäude zählt man acht Neben—