Full text : Geschichte der Gemeinde und der Bürgermeisterei Quierschied

1) Hauptlehrer Schulz
dazu freie Wohnung und Garten,
Lehrer Junk
dazu wie oben,
3) Lehrer Keller
dazu Mietsentschädigung, jährlich 722 Mark,
Lehrerin Schaaf
dazu freie Wohnung,
Lehrerin Schweitzer
dazu freie Wohnung,
Lehrerin Dahm
Mietsentfschädigung jährlich 100 Mark.
Da bloß 5 Schulsäle vorhanden waren, sah die Gemeinde sich
wieder zum Bauen veranlaßt. So wurden dann 1885 am Stein⸗
berg die beiden westlichen Säle angebaut.
Nach einer durch den Bürgermeister Cloos aus Heusweiler
im Jahre 1886 aufgestellten Nachweisung war die Schülerzahl
schon auf 710 (698 Katholische und 12 Evangelische) gestiegen,
das ist eine Zunahme von 95 innerhalb eines Jahres, die in je
drei Knaben- und Mädchenklassen unterrichtet wurden. Da die
unterste Knabenklasse 159, die unterste Mädchenklasse gar 190
Kinder zählte, so wurde am 1. September 1886 aus den beiden
überfüllten Unterklassen eine 7. gemischte Klasse abgezweigt und
der Lehrerin Maria Recktenwald aus Sulzbach übertragen. Diese
Stelle wurde im Januar 1887 in eine Lehrerstelle umgewandelt,
die Lehrerin Rodermann versetzt und der Lehrer Peter Reckten—
wald aus Friedrichsthal nach hier berufen. Diese Klasse zählte
bald 168 Schüler, weshalb Halbtagsunterricht erteilt werden
mußte. Im Jahre 1887 wurde die 8. Klasse gegründet und die
Lehrerin Endres nach Quierschied berufen. An die Stelle des
Lehrers Keller trat der Lehrer Peter Brand aus Emmersweiler.
Da für die 8 Klassen nur 7 Schulsäle vorhanden waren, mußte
Wechselunterricht erteilt werden und die Gemeinde beschloß, ein
neues Schulhaus mit zwei Sälen zu bauen l(die beiden südlichen
Säle des Schulhauses an der Hirtenwiese). Ostern 18890 wurde
der Neubau bezogen und das kleine Schulhaus an der Kirche
blieb fortan frei. Im Jahre 1891 trat der im Jahre 1884 zum
Ortsschulinspektor ernannte Wilhelm Stenger, Aufseher auf der
Glashütte, von seinem Amt zurück. Der kathol. Pfarrer Hower
wurde zum Ortsschulinspektor ernannt.

825.—

38
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.