liegt auf dem Kirchhof zu Quierschied begraben. Als Lehrer war
an seine Stelle seit 1867 der Lehrer Gemmel getreten, der aber
schon 1869 in die Eifel versetzt wurde. Nicht viel länger war die
Amtstätigkeit seines Nachfolgers Schmitt, der 18602 an die Mosel
versetzt wurde. Die Ortsschulaufsicht wurde damals durch Pastor
Perrot in Quierschied ausgeübt.
Die dritte Klasse wurde gegründet 1870, indem die ge—
mischten Oberklassen nach Geschlechtern getrennt wurden. Die
obere Knabenklasse behielt der erste Lehrer Regneri. Die obere
Mädchenklasse erhielt die Lehrerin Margareta Schaaf aus Uerzig
am 2. November 1870. Ihre Dienstwohnung und das Schullokal
befanden sich bis 1875 im sogenannten kleinen Schulhaus.
Nach der Versetzung des Lehrers Schmitt 1872 trat an seine
Stelle der Lehrer Dörr aus Tailen, Kreis Merzig. In demselben
Jahre wurden die Gruben Trenkelbach (jetzt Maybach) und Kreuzgräben
(jetzt Brefeld) in Betrieb gesetzt. Infolge dessen setzte
eine starke Zuwanderung ein, sodaß die Bevölkerungszahl schnell
wuchs. Man trennte deshalb 1873 die gemischte Unterklasse in
eine untere Knabenklasse (Lehrer Dörr) und eine untere Mäd—
chenklasse, an die die Lehrerin Maria Schweitzer aus Bubach be—
rufen wurde. So waren 4 Klassen vorhanden. Da nur 3 Lehrsäle
zur Verfügung standen, mußte in zwei Klassen Wechselunterricht
erteilt werden. Der Lehrer Regneri starb 1874. An seine
Stelle als erster Lehrer trat Andreas Schulz aus Landsweiler,
vorher in Fischbach. In demselben Jahre wurde der Bau des
Schulhauses am Steinberg begonnen und 1878 fertiggestellt. Es
bestand aber nur aus zwei Sälen und zwei Wohnungen. Am
1. Juni 1875 bezogen die beiden Lehrpersonen Schulz und Schaaf
die neuen Säle und die neuen Wohnungen. Bis 1876 hatte sich
die Schülerzahl ganz beträchtlich vermehrt, nämlich auf 388.
Daher wurde am 1. Oktober eine neue, die 5. Klasse gegründet
und dem Lehrer Junk übertragen, der im kleinen Schulhause an
der Kirche unterrichtete. Am 1. Febr. 1885 wurde die gemischte
Unterklasse nach langen Verhandlungen zwischen Gemeindever⸗
kretung und Regierung in zwei Klassen geteilt und zwar in eine
Knaben- und eine Mäodchenklasse. Es bestanden also anfangs 1885
sechs Klassen mit zusammen 615 Schulkindern. Das Diensteinkommen
der damals vorhandenen Lehrpersonen betrug:
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