Winterhalbjahr erteilte er Unterricht und zwar in seinem elter—
lichen Hause (Götzingers Haus), an der Stelle, wo jetzt das Haus
Kunrath und das Haus des Nikolaus Stenger stehen. Als Ver⸗
gütung erhielt er von jedem Schulkind jährlich einen rheinischen
Taler, 7 Groschen, 6 Pfennige. Dafür hatte er auch den Schulraum
zu heizen und zu reinigen. Bis vor ungefähr 30 Jahren
lebte er noch in der Erinnerung der älteren Leute fort unter
Quierschied: Kathol. Pfarrkirche nach dem Erweiterungsbau.
dem Namen „Vetter Fuhrpeter“. Schu wirkte an der hiesigen
tatholischen Volksschule bis Dezember 1834. Zu diesem Zeitpunkte
wurde er von der Regierung von Trier auf Grund vielfacher
Beschwerden über seine Amtstätigkeit zwangsweise in den Ruhe—
stand versetzt. De Gemeinde mußte ihm ein Ruhegehalt von
24 Talern jährlich zahlen.
Sein Nachfolger im Amte wurde ein für den Beruf vor—
gebildeter Lehrer Peter Schmidt aus Schwalbach, Kreis SGaar⸗
louis. Sein Gehalt war auf 90 Taler festgesetzt; dazu kam die
Nutznießung von 6 Morgen Land als Schulgarten. Schmidt
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