leute den Tod fanden, wurden auch vier Familien von Quier—
schied betroffen. Viel schwerer wurde aber die Quierschieder Be—
völkerung heimgesucht durch die gewaltige Kohlenstaubexplosion
auf Grube Brefeld (Kreuzgräben) am 15. Februar 1888. Hierbei
kamen im ganzen 41 Knappen zu Tode, darunter 18 Familienväter
von Quierschied. Zu ihrem Gedächtnis wurde an der
Straße nach Fischbach auf dem Abbaufelde der Grube Brefeld
Hßrube Manbach
ein Kreuz errichtet, das heute noch dem Wanderer Kunde gibt
von dem furchtbaren Leid, welches damals die ganze Gemeinde
Quierschied erfüllte. Die Grubenverwaltung setzte den im Dienste
um's Leben Gekommenen auf dem Friedhofe in Quierschied ein
mächtiges Denkmal. Bei der am 15. September 1890 erfolgten
Kohlenstauberplosion auf Grube Maybach hatte Quierschied
zwei Tote zu beklagen.
Am 10. Januar 1920 ging die Grube infolge des Friedens—
vertrages von Versailles an die französische Verwaltung über.
7
4