Full text : Geschichte der Gemeinde und der Bürgermeisterei Quierschied

Eltern, die ihre Güter ihren Kindern übergeben hatten. Alle
Einwohner waren katholisch und gehörten zur Pfarrei Heus—
weiler. Der Pfarrer Lotharius wohnte aber in Eiweiler; dort
befand sich auch die Schule, zu der die Kinder gehen mußten,
wenn die Gemeinde keinen besonderen Winterschulmeister ange—
nommen hatte. Im Sommer war kein Unterricht. In Quier—
schied gab es weder Kirche noch Schulhaus. Von dem großen
(Getreide-) Zehnten bezog die Herrschaft 55, das Stift St. Arnual
(für die Generalkirchenschaffrei) 3. Der kleine Zehnt (an Fer—
keln und Lämmern) gehörte zur Besoldung des protestantischen
Pfarrers in Heusweiler. Auch mußten die Quierschieder zum
Unterhalt der Glocken und der Ringmauer beitragen, Fron—
fuhren zur Heusweiler Kirche leisten und zur Beköstigung der
handwerker beisteuern sowie zur Schule und Pfarrbesoldung
in Eiweiler.
Der Dorfbann grenzte im Osten an das Oberamt Ottweiler,
im Westen an den herrschaftlichen Wald, im Süden an Sulzbach
und im Norden an den Wald und das Illingische. Der Bann

Quierschied: Blick vom hohen hübel.

8
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.