Full text : Geschichte der Gemeinde und der Bürgermeisterei Quierschied

Säuglings- und Kleinkinderfürsorge.
In der Bürgermeisterei bestehen drei Säuglingsfürsorge—
stellen, die von zwei nebenamtlich angestellten Fürsorgeärzten
und zwei Fürsorgeschwestern aus dem Franziskanerorden ge—
leitet werden. Die Säuglingssterblichkeit betrug im Bürger—
meistereibezirk Quierschied 9,31 Prozent der Lebendgeborenen,
21.25 Prozent der allgemeinen Sterblichkeit. Näheres hierüber
enthält nachstehende Tabelle:

Einwohner—
zahl

Zahl der
Lebend⸗
geborenen

Hiervon be—⸗
fanden sich
n Fürsorage

Auße rdem
befanden sic
in Fürsorge

Zahl der vo
handenen
Bexratungsstellen


Zahl der ab—
gehaltenen
Beratungs⸗
stunden

Zahl
der erteilten
Beratungen

13140 — 365 297 — 14 3 98 1473

Zahl der
Schwestern⸗
bausbesuche

1086

Zahl
der tätigen
Schwestern

Zahl der im
1. Lebensjahr
Sestorbenen

An geborener Davon an:
Lebens- Lungen⸗ Infektions⸗ Sonstige
schwäche krankbeiten Krankbeiten Krankheiten! Syphilis

28

1

3

Von 100
Lebendgebore⸗
nen starben im
4. Lebensiaobt

Von den im
1. Lebensjahr
Gestorbenen
waren
in Fürsorge

Totgeburten

ahl
lder I
einschließlich
Totgeburten

Auf 1000
Einwohner
entfallen
Säuglings—
sterbe fälle

9,440/0

28

174

Auf Gemeindekosten sind in Anstalten untergebracht worden
3 Säuglinge.
Auf dem Gebiet der Säuglingspflege ist im Jahre 1927 in
Fischbach an Hand von Film- und Bildtafeln ein Vortrag vom
Fürsorgearzt gehalten worden. Der Vortragsabend war gut
besucht.
Schulkinderfürsorge.
Die schulärztliche Tätigkeit wird im Bürgermeistereibezirk
Quierschied durch die beiden Fürsorgeärzte gemeinsam ausge—
übt. Den Schuluntersuchungen wohnen jeweils die beiden Für—
forgeschwestern bei. Es waren vorhanden: 1617 Schulkinder
798 Knaben, 819 Näochen.

1672
            
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